«Zu dünn ist nicht gut» - Wolfgang Puck kochte wieder bei den Oscars

| War noch was…? War noch was…?

Star-Koch Wolfgang Puck tischte zum 32. Mal nach der Oscar-Gala für die prominenten Gäste auf. Seine Empfehlung: «Die müssen ein bisserl mehr essen». Zu dünn sei nicht gut, weder für Frauen noch Männer, meint der gebürtige Österreicher - und verweist auf den Trend, durch Medikamente wie Ozempic beim Abnehmen nachzuhelfen. Eine Reihe Stars sorgen mit ihrer extremen Schlankheit für Schlagzeilen. 

Hungrige Gäste

Doch der 76-jährige Koch, der in Hollywood eine Traumkarriere hingelegt hat, weiß aus langjähriger Erfahrung: «Am Abend nach der Oscar-Verleihung sind die alle sehr hungrig». Dann tischen Puck und sein Team von mehr als 120 Köchen beim Governors Ball für die rund 2.000 Gäste auf. «Wir servieren etwa 40 verschiedene Gerichte auf 25.000 Tellern, wie ein Gourmetrestaurant mit vielen kleinen Gängen.»

Sonderwünsche der Stars

Der Hollywood-Kärntner kennt die Vorlieben vieler Gäste. Barbra Streisand würde auf sein Traditionsgericht Chicken Pot Pie, mit Trüffeln veredeltes Hühnerragout im Teig, stehen. Ob Streisand bei den 98. Academy Awards tatsächlich dabei ist, wie es aus Kreisen verlautet, das verrät Puck aber nicht. Neben Chicken Pot Pie sind auch edle Miniburger, überbackene Käsenudeln und Wildlachsstreifen - in Form der Oscar-Trophäe zurechtgeschnitten und mit Kaviar auf Kräckern serviert - seit Jahren ein Renner. 

Das Catering von Wolfgang Puck wird von Weinen von Clarendelle & Domaine Clarence Dillon (Prinz Robert von Luxemburg, auf dem Foto rechts) begleitet. Der Champagner kommt von Piper-Heidsieck.

Bei dem diesjährigen Gourmetgelage ist neben einer riesigen Sushi-Auswahl auch teures Edelrindfleisch aus Japan dabei. Allein von der Wagyu-Beef-Delikatesse stehen 160 Kilogramm auf der langen Einkaufsliste. 

Süßes aus der Heimat

Mit seinem Team wirbelt Puck vor der Oscar-Nacht tagelang durch die provisorische Küche, die eigens neben dem Dolby Ballsaal eingerichtet wurde. Der Wahlkalifornier bleibt auch seiner heimatlichen Küche verbunden. «Meine Mutter hat immer einen super Apfelstrudel gemacht - wir servieren das mit Marzipan-Eis, Karamellsauce und Schlag.»

Ein vergoldeter Trostpreis

Natürlich gibt es bei den 98. Academy Awards auch wieder süße Trostpreise. Der französische Konditor Garry Larduinat richtet ein Sprühgerät auf eine Oscar-Statue aus feinster Bitterschokolade. Bis Sonntagabend werden 3.000 davon mit essbarem Gold bestäubt. «Das ist noch eine Menge Arbeit», sagt Larduinat mit einem Augenzwinkern. Doch kein Gast soll ohne einen Oscar nach Hause gehen. (mit dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Was hat Hessen noch gefehlt? Ein Musical zum inoffiziellen Nationalgericht. Doch das wird sich ändern. Comedian-Legende Henni Nachtsheim reist durch die Zeit. Auch andere Prominente sind beteiligt.

Warum benachrichtigte die Polizei nicht gleich nach der Tat die Mutter der entführten Block-Kinder? Diese Frage stellen Verteidiger einer Zeugin. Kurze Zeit später pausiert der Prozess.

Er ist eines der bekanntesten Seezeichen Deutschlands – und marode: der rot-weiße Leuchtturm «Roter Sand». Deshalb soll das Bauwerk ans Land versetzt werden. Nun gibt es eine Entscheidung wohin.

Auch wegen alter Zigarettenkippen gibt es mancherorts in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern rauchfreie Zonen an den Stränden - darunter auf Föhr und Rügen. Auf der Insel Sylt gibt es andere Methoden gegen Ökosünder.

In einem alten Silberbergwerk in Freiberg reift Whisky in Eichenholzfässern. Warum der unterirdische Lagerort für Forscher und Genießer gleichermaßen spannend ist.

Traf sich die angeklagte Unternehmerin Christina Block kurz vor der Rückholung ihrer jüngsten Kinder in einem Hotel mit den maskierten Entführern? Dazu äußert sich der Verteidiger eines Israelis.

Ralph Siegel hat gemeinsam mit seiner Ehefrau ein Restaurant in Spanien übernommen. Die Eröffnung ist für Ende März geplant.

Seit Juli wird in Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder von Christina Block verhandelt. Nun äußert sich der Verteidiger der Unternehmerin zu einem angeblichen Treffen seiner Mandantin.

Das Restaurant Wintzell’s Oyster House in Alabama löst ein Jahrzehnte altes Versprechen ein und serviert einem 80-Jährigen und seinem Vater kostenlose Austern. Die Einlösung der historischen Offerte sorgt für internationale Aufmerksamkeit.

Seit Juli wird vor dem Landgericht Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder der Unternehmerin Christina Block verhandelt. Im Gerichtssaal kommt es wieder zu Wortgefechten.