Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Süßwein gilt vielen als altmodisch und landet meist erst zum Dessert im Glas. Dabei passt er überraschend gut zu Käse, scharfen Gerichten oder moderner Küche. Sommeliers erklären, warum sich ein neuer Blick auf Eiswein, Tokaj und Co. lohnt.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter vom Einbruch infolge des Iran-Kriegs erholt. Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Der Ifo-Index stieg um 2,1 Punkte auf 88,8 Punkte.
Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?
Die deutschen Verbraucher sind in bester Stimmung. Das Konsumklima für Juli stieg überraschend um 0,2 Punkte auf 10,6 und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2001. Es war der dritte Anstieg in Folge. Grund für die gute Laune ist vor allem die florierende Konjunktur in Deutschland.
Die Hotels in Österreich sind zwar gut gebucht, die Finanzen machen den Tourismusbetrieben allerdings etwas Sorgen. Probleme bereitet mitunter auch die Personalsuche, sagt eine Umfrage von Deloitte und der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).
Eine Vergleichsplattform hat die internationalen Preise für Big Macs erhoben und dabei den jeweiligen Mindestlohn der Länder einbezogen. Heraus kam ein Ranking, wie lange für den Burger gearbeitet werden muss. In Indien sind es rund sieben Stunden, in Russland noch drei. Mit nur 20 Minuten müssen die Neuseeländer am wenigsten schuften, die Deutschen brauchen aber auch nur eine Minute länger.
Die Deutschen vertrauen bei ihrer Urlaubsbuchung immer stärker auf Online-Portale. So vermeldet allein Booking.com 474 Suchanfragen – und das pro Minute. Bei Airbnb sind es 124. Was sonst noch alles in 60 Sekunden auf dem deutschen Urlaubsmarkt passiert, hat die aus Großbritannien stammende Suchmaschine Gopili in einer Grafik zusammengestellt, die als Real-Time-Version alle Werte im Sekundentakt hochzählt.
Mehr als 287 Milliarden Euro haben in- und ausländische Touristen im Jahr 2015 für Güter und Dienstleistungen in Deutschland ausgegeben. Diese Umsätze sorgten für fast 3 Millionen Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von mehr als 105 Milliarden Euro. Das geht aus der neuen, vom Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) beauftragten und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Deutschland“ hervor.
Das deutsche Gastgewerbe setzte im April real 2,2 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ergab sich nominal ein Minus von 0,4 Prozent. Die Beherbergungsunternehmen mussten einen Verlust von real 3,9 Prozent und nominal 2,8 Prozent verkraften. In der Gastronomie fiel der Umsatz real um 1,0 Prozent und stieg nominal um 0,9 Prozent.
Durch Schwarzarbeit sind dem Staat im vergangenen Jahr 875 Millionen Euro durch die Lappen gegangen. Das sind rund 20 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, so ein Bericht des Bundesfinanzministeriums. Demnach seien nahezu alle Wirtschaftszweige betroffen. Schwerpunkte lägen jedoch unter anderem im Bau-, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe.
Das Bewertungsportal Kununu ist der Frage nachgegangen, wo die glücklichsten Arbeitnehmer wohnen. Faktoren bei der Bewertung waren dabei Kollegenzusammenhalt, Vorgesetztenverhalten, interessante Aufgaben und Arbeitsatmosphäre. Am glücklichsten sind die Mitarbeiter demnach in Hamburg. Auf dem letzten Platz landete Sachsen-Anhalt.