Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.
Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.
Die heimischen Verbraucher haben die Spendierhosen an. Wie das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK mitteilte, sei die Laune der Konsumenten so gut wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Der entsprechende Index kletterte daher für August überraschend um 0,2 auf 10,8 Punkte. Grund für die gute Stimmung ist die robuste Konjunktur.
Das heimische Gastgewerbe setzte im Mai dieses Jahres real 1,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, kletterte der Umsatz nominal um 3,1 Prozent. Die Beherbergungsunternehmen setzten dabei real 5,0 und nominal 6,7 Prozent mehr um. In der Gastronomie fielen die Umsätze real um 1,0 Prozent und stiegen nominal um 0,8 Prozent.
Wenn Reisende über Portale oder fremde Apps buchen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass diese Gäste weniger zufrieden mit dem Aufenthalt sind oder Probleme entdecken. Das sagt eine neue J.D. Power-Studie.
Das späte Pfingstfest hat den Deutschland-Tourismus im Mai gedämpft. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland sank gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 41,7 Millionen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Die 100 größten Foodservice-Ketten der USA verbuchten im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,6 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 5,8 Prozent. Zusammen kamen sie so auf 257 Milliarden US-Dollar, die in 200.165 Betrieben erwirtschaftet wurden. Auf dem ersten Platz landete dabei MacDonald´s, gefolgt von Starbucks und Subway.
Die deutschen Verbraucher sind in bester Stimmung. Das Konsumklima für Juli stieg überraschend um 0,2 Punkte auf 10,6 und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2001. Es war der dritte Anstieg in Folge. Grund für die gute Laune ist vor allem die florierende Konjunktur in Deutschland.
Die Hotels in Österreich sind zwar gut gebucht, die Finanzen machen den Tourismusbetrieben allerdings etwas Sorgen. Probleme bereitet mitunter auch die Personalsuche, sagt eine Umfrage von Deloitte und der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).
Eine Vergleichsplattform hat die internationalen Preise für Big Macs erhoben und dabei den jeweiligen Mindestlohn der Länder einbezogen. Heraus kam ein Ranking, wie lange für den Burger gearbeitet werden muss. In Indien sind es rund sieben Stunden, in Russland noch drei. Mit nur 20 Minuten müssen die Neuseeländer am wenigsten schuften, die Deutschen brauchen aber auch nur eine Minute länger.