Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Regionales Bier dominiert die Vorlieben der österreichischen Konsumenten. Der neue Bierkulturbericht der Brau Union zeigt außerdem, wie verbreitet alkoholfreies Bier ist und welche Unterschiede zwischen den Bundesländern bestehen.

Der weltweite Wellnessmarkt erreicht laut McKinsey ein Volumen von 2,7 Billionen US-Dollar. Eine neue Studie zeigt, wie sich Gesundheitsbewusstsein, Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung Künstlicher Intelligenz verändern. Auch ältere Verbraucher beschäftigen sich zunehmend mit Wellness.

Wer eine Gehaltserhöhung erreichen möchte, sollte gut vorbereitet ins Gespräch mit dem Arbeitgeber gehen. Entscheidend sind die eigene Verhandlungsposition, überzeugende Argumente und ein souveränes Auftreten. Zwei Experten erklären, worauf es ankommt und welche Fehler Arbeitnehmer vermeiden sollten.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im ersten Halbjahr 2016 real 1,2 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nominal betrug der Zuwachs 3,3 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Die Beherbergungsbetriebe erzielten real 2,8 Prozent und nominal 4,2 Prozent höhere Umsätze, in der Gastronomie lagen sie real um 0,3 Prozent und nominal um 2,6 Prozent höher. Die Caterer freuten sich mal wieder über den größten Sprung mit real 3,8 Prozent und nominal 5,5 Prozent.

Der Kaffeekonsum der Deutschen bescherte dem Staat im vergangenen Jahr stolze 1,03 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Das waren 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr, so das Statistische Bundesamt. Jeder Bundesbürger trank dabei durchschnittlich 162 Liter, dies entspricht etwa 7,2 Kilogramm Rohkaffee. Spitzenreiter ist jedoch Finnland mit rund 12,2 Kilogramm.

Die deutschen Beherbergungsbetriebe verzeichneten im ersten Halbjahr des Jahres 199,2 Millionen Übernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, war dies ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Übernachtungen ausländischer Gäste erhöhte sich dabei um drei Prozent auf 35,5 Millionen. Die Übernachtungszahl inländischer Gäste stieg ebenfalls um drei Prozent auf 163,7 Millionen.

Der Bierabsatz in Deutschland ist im ersten Halbjahr leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 47,8 Millionen Hektoliter. 80,9 Prozent des Gerstensafts waren für den heimischen Markt bestimmt. 5,2 Millionen Hektoliter wurden in EU-Länder exportiert, 3,9 Millionen Hektoliter gingen in Drittländer.

Nachdem das Jahr für McDonald´s auf dem US-Heimatmarkt zunächst gut gestartet war, folgte im zweiten Quartal der Rückschlag: Der Umsatz fiel um 3,6 Prozent auf 6,27 Milliarden Dollar. In US-Filialen, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet sind, stiegen die Umsätze um 1,8 Prozent. Die Erwartungen der Anleger wurden dennoch deutlich verfehlt.

Bei der Kaffeekette Starbucks stockt das Wachstum. Im vergangenen Quartal erzielten die Filialen, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet waren, ein Umsatzplus von vier Prozent. Im Vorjahreszeitraum waren es noch sieben Prozent. Der Markt reagierte umgehend – die Aktien des Unternehmens verloren zeitweise über drei Prozent.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Mai real 0,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Der nominale Zuwachs betrug laut Statistischem Bundesamt 2,5 Prozent. Die Beherbergungsbetriebe erzielten real 0,5 und nominal 2,7 Prozent mehr Umsatz. In der Gastronomie lagen die Umsätze real 0,3 Prozent und nominal 2,5 Prozent höher als im Mai 2015. Die Caterer legten um real 3,1 Prozent und nominal 4,7 Prozent zu.

Die europäischen Verbraucher sind in bester Laune. Daran können auch die Flüchtlingskrise, die Terrorgefahr und das EU-Votum der Briten nichts ändern. Wie die GfK mitteilte, sei das Konsumklima in der Europäischen Union im zweiten Quartal um 4,1 Punkte auf 13,1 gestiegen. Dies ist der höchste Wert seit März 2008.