Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.
Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.
Im Rahmen einer Umfrage der Berliner Reisesuchmaschine GoEuro gaben rund 53.000 Männer und Frauen aus zehn europäischen Ländern Auskunft darüber, mit welchen Angehörigen einer anderen Nationalität sie am liebsten im Urlaub anbändeln. Erfreulich für die Deutschen: Österreicher und Niederländer sind mehrheitlich an ihnen interessiert. Hierzulande stehen allerdings Spanier hoch im Kurs, bei denen wiederum die Italiener die größte Zuneigung genießen.
Express, Flirt Guide Europe
Kaffeekette Starbucks ist weiter auf dem Vormarsch. Der Umsatz kletterte um stolze elf Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg sogar um 23 Prozent auf 513 Millionen. Das Unternehmen habe im dritten Geschäftsquartal eine überragende Leistung gezeigt, bestätigte Firmenchef Howard Schultz die guten Zahlen. Grund für den Erfolg waren vor allem die Erweiterung der Speisekarte und die anhaltende Expansionslust.
Die Deutsche Bahn kann sich über glänzende Zahlen freuen. Das Unternehmen erzielte im ersten Halbjahr 2014 einen Nettogewinn von 642 Millionen Euro – ein Plus von 15,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte vergleichsweise wenig um 1,9 Prozent auf 19,73 Milliarden Euro. Nur das Unwetter „Ela“ trübte ein bisschen die Stimmung. Der Sturm an Pfingsten hatte Schäden in Höhe von 60 Millionen Euro angerichtet.
Gute Laune im Gastgewerbe – der Umsatz ist im Mai real um 2,9 Prozent sowie nominal um 5,3 Prozent gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt war dies der höchste Anstieg seit Dezember 2011. Im Vergleich zum Vormonat lag der Umsatz in der Branche real noch um 1,3 Prozent und nominal um 1,9 Prozent höher. Die Beherbergung setzte real 6,2 Prozent und nominal 9,3 Prozent mehr um als im Mai des Vorjahres. Der Umsatz in der Gastronomie war im Mai 2014 real 0,9 Prozent und nominal 3,1 Prozent höher als im Mai 2013.
Die Hotelsuche per Smartphone wird immer beliebter. Die Computer Bild hat getestet, mit welchen Anwendungen sich Hotels besonders gut finden lassen sollen. Sieger ist hotels.com.
Online-Reiseportale buhlen um die Gunst der Kunden. Das Deutsche Institut für Service-Qualität, hat im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv insgesamt 26 Anbieter, darunter 17 Reisevermittler und neun Reiseveranstalter, analysiert. Ein Ergebnis der Studie: Bei den Reisevermittlern, die Angebote zahlreicher Veranstalter führen, gab es deutliche Preisunterschiede – obwohl gleiche Reisedaten und sogar dasselbe Hotel zugrunde lagen. Im Schnitt konnte der Kunde fast zehn Prozent sparen, wenn er bei den geprüften Reisen statt des teuersten Anbieters den jeweils günstigsten gewählt hätte.
Schon wieder ein Passagierrekord am Frankfurter Flughafen – im Juni zählte die Betreibergesellschaft Fraport 3,3 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahresmonat. Bereits im Mai war eine Höchstmarke erreicht worden. Das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr 2014 stieg um 2,4 Prozent auf 27,8 Millionen. Das Wachstum finde wie erwartet statt, kommentierte Fraport-Chef Stefan Schulte die positiven Zahlen.
Die Maut-Pläne von Verkehrsminister Alexander Dobrindt sind heftig umstritten – zumindest in der Politik. Denn wie eine aktuelle Studie des Instituts dimap herausgefunden hat, fänden es 71 Prozent der befragten Bürger richtig, wenn ausländische PKW-Fahrer zur Kasse gebeten würden. Lediglich 24 Prozent sprachen sich dagegen aus. 64 Prozent bevorzugten zudem eine Vignette. Eine Abrechnung nach gefahrenem Kilometer, wie etwa vom Umweltbundesamt gefordert, befürworteten nur zwölf Prozent.