Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Auch in diesem Ausbildungsjahr sind noch jede Menge Stellen unbesetzt. Allein bei den Einzelhandelskaufleuten fehlen noch 12.800 Azubis, 11.400 bei den Verkäufern und rund 6.200 bei den Köchen. Wie eine DIHK-Umfrage ergab, bleiben in nahezu jedem dritten Ausbildungsbetrieb Lehrstellen unbesetzt. Rund 14.000 finden überhaupt keinen Nachwuchs.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im ersten Halbjahr 2016 real 1,2 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nominal betrug der Zuwachs 3,3 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Die Beherbergungsbetriebe erzielten real 2,8 Prozent und nominal 4,2 Prozent höhere Umsätze, in der Gastronomie lagen sie real um 0,3 Prozent und nominal um 2,6 Prozent höher. Die Caterer freuten sich mal wieder über den größten Sprung mit real 3,8 Prozent und nominal 5,5 Prozent.

Der Kaffeekonsum der Deutschen bescherte dem Staat im vergangenen Jahr stolze 1,03 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Das waren 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr, so das Statistische Bundesamt. Jeder Bundesbürger trank dabei durchschnittlich 162 Liter, dies entspricht etwa 7,2 Kilogramm Rohkaffee. Spitzenreiter ist jedoch Finnland mit rund 12,2 Kilogramm.

Die deutschen Beherbergungsbetriebe verzeichneten im ersten Halbjahr des Jahres 199,2 Millionen Übernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, war dies ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Übernachtungen ausländischer Gäste erhöhte sich dabei um drei Prozent auf 35,5 Millionen. Die Übernachtungszahl inländischer Gäste stieg ebenfalls um drei Prozent auf 163,7 Millionen.

Der Bierabsatz in Deutschland ist im ersten Halbjahr leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 47,8 Millionen Hektoliter. 80,9 Prozent des Gerstensafts waren für den heimischen Markt bestimmt. 5,2 Millionen Hektoliter wurden in EU-Länder exportiert, 3,9 Millionen Hektoliter gingen in Drittländer.

Nachdem das Jahr für McDonald´s auf dem US-Heimatmarkt zunächst gut gestartet war, folgte im zweiten Quartal der Rückschlag: Der Umsatz fiel um 3,6 Prozent auf 6,27 Milliarden Dollar. In US-Filialen, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet sind, stiegen die Umsätze um 1,8 Prozent. Die Erwartungen der Anleger wurden dennoch deutlich verfehlt.

Bei der Kaffeekette Starbucks stockt das Wachstum. Im vergangenen Quartal erzielten die Filialen, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet waren, ein Umsatzplus von vier Prozent. Im Vorjahreszeitraum waren es noch sieben Prozent. Der Markt reagierte umgehend – die Aktien des Unternehmens verloren zeitweise über drei Prozent.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Mai real 0,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Der nominale Zuwachs betrug laut Statistischem Bundesamt 2,5 Prozent. Die Beherbergungsbetriebe erzielten real 0,5 und nominal 2,7 Prozent mehr Umsatz. In der Gastronomie lagen die Umsätze real 0,3 Prozent und nominal 2,5 Prozent höher als im Mai 2015. Die Caterer legten um real 3,1 Prozent und nominal 4,7 Prozent zu.