Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.
Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.
Die Unternehmen des Gastgewerbes setzten im Oktober real 1,5 und nominal 3,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat, so das Statistische Bundesamt. Die Beherbergung verbuchte dabei real 2,5 und nominal 4,3 Prozent höhere Umsätze. In der Gastronomie konnte real 0,7 und nominal 3,7 Prozent mehr umgesetzt werden als im Oktober 2014. Die Caterer freuten sich über real 3,5 und nominal 5,4 Prozent mehr.
Trotz der guten Oktoberzahlen für das Gastgewerbe sieht die derzeitige Stimmung in der Wirtschaft nicht so rosig aus. Der ifo-Geschätsklimaindex für Dezember fiel dementsprechend um 0,3 Punkte auf 108,7. Nach den vergangenen Umfragen komme der leichte Rückgang überraschend, so ein Volkswirt. Das Wachstumsszenario bleibe aber intakt.
Im Oktober 2015 verzeichneten die deutschen Beherbergungsbetriebe 40,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Dies war ein Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, so das Statistische Bundesamt. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Besucher stieg dabei um sieben Prozent auf sieben Millionen, die Übernachtungszahl deutscher Gäste erhöhte sich um ein Prozent auf 33,5 Millionen.
Gestern veröffentlichte der Dehoga seinen „Branchenbericht Herbst 2015“. Zentrale Aussage der Publikation: Hoteliers und Gastronomen bleiben optimistisch. Sowohl der Rückblick auf den Sommer als auch der Ausblick auf den Winter waren überwiegend positiv. Negativ wirkten sich jedoch steigende Personal- und Bürokratiekosten auf die Branche aus.
Das Abendblatt berichtet über einen Besucherschwund bei der Hamburger Messe. Betroffen davon sei auch die Internorga. Kamen im Jahr 2007 noch 116.744 Besucher auf die Gastro-Messe, seien es in diesem Jahr „nur“ noch 93.174 gewesen. Die Messe wollte sich zu den rückläufigen Zahlen nicht äußern.
Die Chefs der heimischen Unternehmen sind überraschend gut gelaunt – der Ifo-Index für November kletterte von 108,2 auf 109,0 Punkte. Die deutsche Wirtschaft zeige sich von der zunehmenden weltweiten Unsicherheit unbeeindruckt, kommentierte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die guten Zahlen. Die meisten Antworten waren allerdings noch vor den Terroranschlägen in Paris eingegangen.
Falls es jemand noch nicht gehört haben sollte: Nicht nur die Zukunft, sondern bereits die Gegenwart ist mobil. Laut einer Studie werden im nächsten Jahr erstmals mehr Reisebuchungen von mobilen Endgeräten aus getätigt, als von stationären Computern. Mobile Buchungen sollen im nächsten Jahr noch mal um 18 Prozent zulegen.
Anlässlich einer Studie der ForwardAdGroup wurden 856 Personen zum Thema Genuss befragt. Die wichtigste Mahlzeit des Tages war dabei für 34,2 Prozent das Abendessen. Fleisch- und Süßwaren empfanden 26,5 bzw. 26 Prozent der Teilnehmer als besonders genussvoll. Genussvollstes Getränk war mit 19,6 Prozent der Kaffee. Beim Ausgehen bevorzugten 67,7 Prozent zudem ein legeres Restaurant.