Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.
Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.
Gestern stellte das Münchner Ifo-Institut den aktuellen Geschäftsklimaindex vor. Und wie es scheint, hat sich die Stimmung in den Chefetagen der heimischen Unternehmen nur leicht verschlechtert. Der Index fiel entsprechend von 108,5 auf nun 108,2 Punkte. Die deutsche Konjunktur zeige sich erstaunlich widerstandsfähig gegenüber den vielfältigen Herausforderungen des Herbstes, erklärte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Wurst und Schinken als krebserregend eingestuft. Je mehr verarbeitete Fleischprodukte jemand isst, desto höher sei sein Risiko an Darmkrebs zu erkranken, so die Forscher. Auch rotes Fleisch sei wahrscheinlich krebserregend.
In Schleswig-Holstein ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – mehr als 7,5 Milliarden Euro setzte die Branche im vergangenen Jahr dort brutto um. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, seien nur die Umsätze des maritimen Sektors höher. Der Tourismus sei Jobmotor und Umsatzbringer, kommentierte der dortige Tourismus-Verband.
Nicht nur die Buchungsportale haben Probleme mit gefälschten Bewertungen, auch der Handelsriese Amazon hadert mit den Fakes. Das Unternehmen geht nun schon zum zweiten Mal juristisch gegen die entsprechenden Verfasser vor. Das Handelsblatt hat sich zudem mit den gefälschten Bewertungen bei Airbnb, Tripadvisor und Uber beschäftigt.
Die Unternehmen des heimischen Gastgewerbes setzten im August real 1,7 Prozent und nominal 4,3 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Juli dieses Jahres lagen die Umsätze allerdings real 0,4 Prozent und nominal 0,1 Prozent niedriger. Die Beherbergung verbuchte dabei real 2,6 Prozent und nominal 4,4 Prozent höhere Umsätze als im August 2014. In der Gastronomie stiegen die Umsätze um real 1,2 Prozent und nominal 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Nur noch 42 Prozent der Deutschen kochen selbst. Drei Milliarden Mahlzeiten haben die Bundesbürger im vergangenen Jahrzehnt weniger zu Hause gegessen. Doch die klassische Gastronomie kann von dem „To Go-Trend“ nicht so recht profitieren. Zwar gibt es in Großstädten Foodtrucks, die das Bedürfnis nach „Essen auf der Straße“ bedienen, innovative Handelskonzepte versuchen allerdings auch, erfolgreich in dem Markt Fuß zu fassen.
Das europäische Konsumklima hat sich nach dem Aufwärtstrend in den ersten beiden Quartalen leicht abgekühlt, so die Nürnberger Marktforscher der GfK. Der Index sank von 10,8 auf 10,3 Punkte. Ursache dafür ist offenbar die Flüchtlingskrise, die nun ihre ersten Spuren hinterlässt. Der sinkende Wert spiegle dabei die Verunsicherung der Verbraucher wider.
Wer auf einer Internetseite legal Fotos von Fotografen veröffentlicht, muss prinzipiell auch deren Namen nennen. Dies hat jetzt das Amtsgericht in München bestätigt. In dem vorliegenden Fall ging es um ein Hotel, das von einem Fotografen abgemahnt wurde, der das Haus abgelichtet hatte. Obwohl das Hotel die Rechte zur Veröffentlichung erworben hatte, fehlte der Name des Fotografen auf der Webseite und in Portalen. Dieser wollte nun Schadenersatz und bekam vor Gericht auch Recht.