Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Dating-Apps, aber auch das vor Jahren so stark kritisierte Rauchverbot in der Gastronomie, bringen der Branche mehr Gäste. Zu diesem Ergebnis kommt die Ausgehumfrage „going out 2015“ des Online-Magazins virtualnights.com. 80 Prozent der Befragten sagen, dass sie seit Einführung des Rauchverbots noch genauso häufig in Clubs, Bars, Discotheken und Kneipen gehen. 14 Prozent tun es sogar häufiger als zuvor. Die Umfrage hält noch weiter spannende Erkenntnisse für Gastronomen bereit.

Die heimischen Unternehmen des Gastgewerbes verbuchten im September real 0,1 Prozent und nominal 2,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum August 2015 lagen die Umsätze real 0,7 Prozent und nominal 0,3 Prozent niedriger. Die Beherbergung setzte dabei real 0,5 Prozent weniger und nominal 1,5 Prozent mehr um als im September 2014. In der Gastronomie lagen die Umsätze real 0,5 Prozent und nominal 3,1 Prozent höher.

Im Rahmen einer Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“ bewertete die Gastronomiebranche die bundesweiten Restaurantführer in Sachen Kompetenz, Sorgfalt, Unabhängigkeit, Seriosität, Zuverlässigkeit und Informationsgehalt. Das Ergebnis: Michelin bleibt klar vorn, Gusto rückt auf Platz zwei, Gault Millau landet abgeschlagen auf dem dritten Platz.

Die Zahl der jugendlichen Komasäufer geht weiter zurück. 22.391 Patienten zwischen zehn und 19 Jahren wurden im letzten Jahr wegen Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt – dies war ein Rückgang um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so das Statistische Bundesamt. Den größten Teil der exzessiven Teenie-Trinker bilden nach wie vor Jungs und junge Männer.

Aufatmen bei den Bierbrauern – die Deutschen haben doch noch Durst. Von Juli bis September stieg der Inlandsabsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 21,9 Millionen Hektoliter. Die EU-Länder kauften 2,9 Millionen Hektoliter, was einem Zuwachs von 2,5 Prozent entspricht. Die Nachfrage aus Drittländern stieg sogar um 20,6 Prozent auf 1,7 Millionen Hektoliter.

Beste Stimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt – die Zahl der Arbeitslosen sank im Oktober auf 2,649 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren das 83.000 weniger, die Arbeitslosenquote sank auf 6,0 Prozent. Derart gute Werte hatte es zuletzt im November 1991 gegeben.

Der brummende Arbeitsmarkt zeigt sich natürlich auch im Gastgewerbe – im August arbeiteten erstmals mehr als eine Million Menschen in der Branche, wie die Bundesagentur für Arbeit gestern mitteilte. Einmal mehr erweise sich das Gastgewerbe als starker Jobmotor, kommentierte Dehoga-Präsident Ernst Fischer den Rekord.

Die deutschen Verbraucher befürchten, im Zuge der Flüchtlingskrise, eine steigende Arbeitslosigkeit. Da dadurch natürlich auch die Kauflaune belastet wird, trübte sich das Konsumklima entsprechend ein, wie das GfK-Institut mitteilte. Der Gesamtindikator sank auf  9,4 Punkte – den schlechtesten Wert seit neun Monaten.