Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Die deutschen Unternehmen haben im Jahr 2015 für ihre Geschäftsreisen so viel ausgegeben wie noch nie. Wie die aktuelle VDR-Geschäftsreiseanalyse 2016 belegt, stiegen die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent und erreichten damit einen Wert von 50,9 Milliarden Euro. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 11 Millionen Geschäftsreisende (+8,8 Prozent) und 182,7 Millionen Geschäftsreisen (+4,0 Prozent).

Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiter im Aufwind. Die Zahl der Erwerbslosen sank im Mai auf 2,664 Millionen. Das waren 98.000 weniger als im Vorjahresmonat, so die Bundesagentur für Arbeit. Die Arbeitslosenquote verringerte sich dadurch um 0,3 Punkte auf 6,0 Prozent. Für das restliche Jahr erwarten die Experten jedoch eine Zunahme, wenn immer mehr Flüchtlinge nach einer Arbeitsstelle suchen.

Die deutschen Verbraucher sind in bester Einkaufslaune. Nachdem die Stimmung Ende vergangenen Jahres etwas zurückgegangen war, kletterte der GfK-Index in den letzten drei Monaten beständig nach oben. Für Juni errechnete die GfK einen Zuwachs um 0,1 Punkte auf 9,8. Die Kauflaune bleibe ungebrochen, kommentierte Konsumforscher Rolf Bürkl das erneute Plus.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im März real 1,1 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Das Beherbergungsgewerbe legte real um 2,2 Prozent, nominal um 2,9 Prozent zu. In der Gastronomie stiegen die Umsätze real um 0,4 Prozent und nominal um 2,8 Prozent. Die Umsätze der Caterer lagen real 0,1 Prozent niedriger und nominal 1,8 Prozent höher als im März 2015. 

Die deutschen Verbraucher sind bester Laune. Sowohl Wirtschaftslage als auch die eigene finanzielle Situation werden günstiger eingeschätzt als in den letzten Monaten. Der Konsumklima-Index für Mai stieg dementsprechend deutlich von 9,4 auf 9,7 Punkte, so die Marktforscher der GfK. Gründe dafür waren unter anderem der stabile Arbeitsmarkt und die bevorstehende Rentenerhöhung.

Bei McDonald´s läuft es wieder rund – im ersten Quartal des Jahres legte der Burgerbrater ordentlich zu. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gewinn um mehr als ein Drittel auf 1,1 Milliarden Dollar. Ihr anhaltendes Bemühen den Kunden genau das zu liefern, was ihnen am wichtigsten sei, drücke sich langsam in nachhaltig positiven Ergebnissen aus, wie es CEO Steve Easterbrok formulierte.

Am Samstag feiert das Reinheitsgebot den 500. Geburtstag. Pünktlich zum runden Jubiläum lieferte das Statistische Bundesamt aktuelle Zahlen: 1.388 Brauereien produzierten im vergangenen Jahr rund 88 Millionen Hektoliter Bier. Mit 626 Brauereien befand sich fast die Hälfte davon in Bayern. Auf dem zweiten Platz folgte Baden-Württemberg mit 190 Brauereien, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 125.

Die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes setzten im Februar real 3,6 Prozent und nominal 5,6 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Allerdings hatte der Februar 2016 auch einen Kalendertag mehr als im Jahr zuvor. Die Beherbergung verbuchte dabei ein Plus von real 4,0 Prozent, nominal waren es 5,2 Prozent mehr. Die Umsätze der Gastronomie stiegen um real 3,3 Prozent und nominal 5,8 Prozent. Die Caterer freuten sich über real 6,5 Prozent und nominal 8,1 Prozent mehr.