Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Als Google vor wenigen Wochen die Präsentation der Anzeigen umstellte, hieß es, die neuen Modelle, mit bis zu vier Anzeigen über den organischen Treffern, würden die „echten“ Suchergebnisse abwerten. Eine Studie hat nun mittels Blickbewegungsmessung herausgefunden, wo die Nutzer wirklich als erstes hinschauen.

Die heimischen Beherbergungsbetriebe verbuchten im Februar 26,4 Millionen Übernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, war dies ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der ausländischen Gäste erhöhte sich dabei um ebenfalls fünf Prozent auf 5,1 Millionen. Die Anzahl der Übernachtungen deutscher Gäste stieg um sechs Prozent auf 21,3 Millionen.

Bei Firmen wie ‪‎Airbnb‬, ‪My Hammer‬, ‪‎Uber‬, ‪‎Lyft‬, ‪Mytaxi‬ oder ‪Ebay‬ (und das schon seit Jahren) werden nicht nur die Fahrer, Verkäufer oder Vermieter bewertet, sondern auch die Kunden. Die bekommen das allerdings oft nicht mit. Schlechte Bewertungen können im Extremfall bedeuten, dass Kunden irgendwann nicht mehr bedient werden, ohne wirklich zu wissen, woran das liegt. Bewerten Hotels und Restaurants auch bald ihre Gäste?

Eine Studie zur Zufriedenheit der deutschen Arbeitnehmer zeigt: Besonders glücklich sind häufig Menschen mit traditionellen Berufen wie Koch oder Elektriker. Auch die Angestellten der Tourismus- und Freizeitwirtschaft sind mehrheitlich glückliche Menschen.

Das Zukunftsinstitut hat sich mit dem Thema "Wie definiert sich Status in Zukunft?" beschäftigt. Gilt auch zukünftig noch "Mein Auto, mein Haus, mein Boot?" Oder sind klassische Statussymbole schon lange tot oder zeigen unübersehbare Verfallserscheinungen? In der vernetzten Gesellschaft werde Status flexibel verhandelt, abhängig von Alter, Lebensstil und individuellen Werten. Ein für Gastgeber sehr lesenswertes Dossier.

Für die Budgetkette Motel One läuft´s wirklich glänzend. Wie das Unternehmen mitteilte, ist der Umsatz im vergangenen Jahr um 26 Prozent auf 322 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn vergrößerte sich sogar um mehr als die Hälfte auf 77 Millionen Euro. Das sei ein sehr zufriedenstellender Verlauf, kommentierte der Gründer Dieter Müller ganz bescheiden.

Das Gastgewerbe ist gut ins neue Jahr gekommen. Der Umsatz legte im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 1,7 Prozent zu, so das Statistische Bundesamt. Nominal betrug der Zuwachs 4,0 Prozent. Die Beherbergung freute sich über real 3,3 Prozent und nominal 4,9 Prozent mehr, die Gastronomen setzten real 0,9 Prozent und nominal 3,5 Prozent mehr um. Innerhalb der Gastronomie überzeugten die Caterer mit real 4,2 Prozent höheren Umsätzen, nominal wurde ein Plus von 6,1 Prozent erzielt.

Während die Deutsche Bahn über einen Milliardenverlust klagt, sieht das bei der Lufthansa ganz anders aus. Wie die Fluggesellschaft gestern mitteilte, konnte der Gewinn im vergangenen Jahr um stolze 55 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert werden. Und das trotz Germanwings-Absturz und mehrfachen Arbeitskämpfen. Als Gründe für die guten Zahlen wurden die Sparmaßnahmen und billiges Kerosin genannt.