56 Prozent der beschäftigten Köche mit Einwanderungsgeschichte

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Unter den Köchen in Deutschland hatten im Jahr 2025 insgesamt 56 Prozent eine Einwanderungsgeschichte. Bei den Servicekräften in der Gastronomie waren es 47 Prozent. Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlichte die Zahlen am 28. September 2026. Über alle abhängig Beschäftigten hinweg lag der Anteil bei 27 Prozent.

Als Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte erfasst Destatis Menschen, die selbst oder deren beide Elternteile seit 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Die Behörde betrachtet in ihrer Mitteilung insbesondere Berufe, in denen nach der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit ein Fachkräftemangel herrscht oder droht.

Im Hotelservice beziffert Destatis den Anteil auf 40 Prozent

Auch für den Hotelservice weist Destatis einen Anteil oberhalb des gesamtwirtschaftlichen Werts aus: 40 Prozent der dort Beschäftigten hatten 2025 eine Einwanderungsgeschichte. Für die Gastronomie nennt die Behörde getrennte Werte für Köche und Servicekräfte. Ein gemeinsamer Wert für das Gastgewerbe geht aus der Mitteilung nicht hervor.

Destatis veröffentlicht weitere Zahlen zu Berufen mit Fachkräftemangel

In der Lebensmittelherstellung lag der Anteil bei 55 Prozent, in der Fleischverarbeitung bei 51 Prozent. Für Fahrer von Bussen und Straßenbahnen meldete Destatis wie für gastronomische Servicekräfte 47 Prozent. Unter Berufskraftfahrern im Güterverkehr waren es 41 Prozent.

Auch außerhalb dieser Bereiche unterscheiden sich die Anteile. Destatis nennt 54 Prozent für die Bodenverlegung und 51 Prozent für den Gerüstbau. In der Kunststoff- und Kautschukherstellung hatten 44 Prozent der Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte. Für Pflegeberufe weist die Behörde 33 Prozent, für zahnmedizinische Fachangestellte 32 Prozent und für die Bauelektrik 29 Prozent aus.

Die niedrigsten in der Mitteilung genannten Anteile entfallen auf den Rettungsdienst mit sieben Prozent, den Verkauf von Fleischwaren mit 13 Prozent und die Landwirtschaft mit 15 Prozent. 

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