Arbeitsmarktbarometer steigt im März

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Düstere Konjunkturprognosen in Folge des Ukraine-Krieges und Aussichten auf eine anhaltende Inflation können dem deutschen Arbeitsmarkt bisher nichts anhaben.

Im März lag das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit 105,1 Punkten um 0,5 Punkte über dem Vormonat und damit weiter auf sehr hohem Niveau. Das teilte das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mit. Einen höheren Stand hatte das Barometer zuletzt im Sommer 2021 erreicht.

«Solange der Ukraine-Krieg nicht noch umfassender eskaliert, erwarten die Arbeitsagenturen, dass der Aufschwung am Arbeitsmarkt weitergeht», sagte IAB-Forscher Enzo Weber. Je nach weiterer Entwicklung des Krieges bestehe jedoch das Risiko, dass der Aufwärtstrend ausgebremst werde.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein seit November 2008 bestehender Frühindikator. Er fußt auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen. (dpa)


 

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