Das ist beim Geldabheben im Urlaub wichtig

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Wie komme ich vor Ort an Bargeld? Das ist bei Reisen ins Ausland meist eine zentrale Frage. Sicherer geht es mit der richtigen Wahl des Geldautomaten, einer umsichtigen Aufbewahrung von Wertsachen und einer schnellen Reaktion bei Problemen. Drei wichtige Punkte im Überblick:

1. Tipps fürs Geldabheben im Urlaub

Klar kann man daheim bei der Hausbank oder vor Ort in der Wechselstube Geld tauschen. Am günstigsten ist es aber laut dem Bankenverband BdB meist, am Reiseziel die Landeswährung am Geldautomaten abzuheben.

Dabei sei wichtig, den Betrag auch in Landeswährung anzeigen und nicht in Euro umrechnen zu lassen - das sei oftmals teurer. Erscheint auf dem Bildschirm die Frage, ob umgerechnet werden soll, kann man sie getrost verneinen.

Für die Sicherheit spielt der Standort des Automaten eine Rolle, wie das Unternehmen EURO Kartensysteme erklärt. Am besten nutze man die Automaten innerhalb von Bankgebäuden, und zwar während der Öffnungszeiten der Bank. So seien im Notfall direkt Kontaktpersonen in der Nähe. Automaten im Freien böten dagegen oft nicht genug Sichtschutz und seien anfälliger für Manipulationen.

Außerdem empfiehlt das Unternehmen, die Geheimzahl am Automaten verdeckt einzugeben und auf einen angemessenen Sicherheitsabstand zu anderen Personen zu achten. Auf keinen Fall sollte die PIN am Türöffner eingegeben werden.

2. Karten und Bargeld dabeihaben

Sowohl EURO Kartensysteme als auch der Bankenverband raten dazu, ein wenig Bargeld für den Ankunftstag, eine Girocard und zusätzlich eine Kreditkarte für die Reise einzupacken. Denn für manche Aktivitäten, etwa beim Mieten eines Autos oder beim Einchecken im Hotel, benötige man die Kreditkarte als Sicherheit, sagt Tanja Beller vom Bankenverband. «Es kommt ein bisschen darauf an, was Sie selbst brauchen im Urlaub», sagt sie mit Blick auf die nötigen Karten.

Bargeld und Bankkarten sind laut Bankenverband tagsüber am sichersten nah am Körper aufgehoben. Reisen mehrere Personen zusammen, könne man das Bargeld aufteilen, damit im Fall eines Diebstahls nicht alles auf einmal fehlt. Was man nicht unmittelbar benötigt, ist im Hotelsafe am sichersten.

3. Karte bei Verlust sperren

Wichtig: Wenn eine Bankkarte weg ist oder im Automaten feststeckt, sollte sie umgehend gesperrt werden. Das geht über Sperrnummern, die auf der Internetseite der jeweiligen Bank stehen, oder über die zentrale Nummer +49 116 116.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Düsseldorf meldet für 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 5,67 Millionen. Während die Internationalisierung und das Messegeschäft boomen, kämpft die Hotellerie trotz Rekordnachfrage mit sinkenden Raten.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe sinkt erstmals seit einem Jahr wieder unter das Vorkrisenniveau. Während die Zahl der offenen Stellen leicht steigt, melden Hotellerie und Gastronomie wachsende Arbeitslosenzahlen.

Wer gerade im Nahen Osten festsitzt, kann höchstens mobil arbeiten. Warum das arbeitsrechtlich womöglich heikel ist und welche Risiken Arbeitgeber und Beschäftigte in solchen Fällen kennen sollten.

Struktureller Wandel bei der dfv Mediengruppe: Die eigenständige redaktionelle Arbeit der Fachmedien tw tagungswirtschaft und m+a report wird zum 31. März 2026 eingestellt. Die Marken werden in die veranstaltungsorientierte dfv Conference Group überführt.

Ferienzeit, alle wollen weg – aber wer darf zuerst? Arbeitgebende müssen bei der Urlaubsplanung soziale Aspekte berücksichtigen. Das kann bedeuten, dass Eltern Vortritt haben, muss es aber nicht.

Rund 8,70 Euro für eine Tasse Cappuccino - dieser Preis an einer Raststätte in Österreich sorgte zuletzt für Aufsehen. Doch anderswo in Europa werden vereinzelt zweistellige Preise für Kaffee verlangt. Wie leistbar ist das Getränk in europäischen Ländern? Ein Überblick

Die erweiterte Verdienstungleichheit in Deutschland stagniert. Laut aktuellem Bericht des Statistischen Bundesamtes liegt der Gender Gap Arbeitsmarkt weiterhin bei 37 Prozent, wobei erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen bleiben.

Das deutsche Gastgewerbe kämpft weiterhin mit den Folgen der Krise. Im Jahr 2025 lagen die realen Umsätze fast 15 Prozent unter dem Niveau von 2019. Steigende Kosten und eine schwache Konsumstimmung belasten die Betriebe trotz nominaler Zuwächse.

Die aktuelle Dehoga-Umfrage zum Jahresauftakt 2026 belegt eine anhaltende Flaute im Gastgewerbe. Hohe Personalkosten und bürokratische Hürden belasten die Betriebe nach dem sechsten Verlustjahr in Folge massiv.

Die neue DIN 33463 definiert erstmals bundesweite Mindeststandards für Tagungspauschalen. Die Norm soll für mehr Transparenz im MICE-Markt sorgen und die Vergleichbarkeit von Hotelangeboten bei Veranstaltungen signifikant erleichtern.