EU-Kommission: Webseite gibt Überblick über Regeln in EU-Staaten

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Darf ich derzeit nach Italien einreisen? Sind die Restaurants in Frankreich geöffnet? Und welche Corona-Empfehlungen gelten eigentlich in Tschechien? Diese und viele weitere Fragen werden ab sofort auf der Webseite «Re-open EU» der EU-Kommission für jedes der 27 EU-Länder beantwortet. Nach den in der Corona-Krise eingeführten Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen solle sie «eine sichere Wiederaufnahme des Reiseverkehrs und des Tourismus in ganz Europa unterstützen», teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit.

Dazu stellt «Re-open EU» Informationen über Grenzverfahren, Verkehrsmittel und den Tourismusbereich in den Staaten bereit. Zudem gibt es Hinweise über Gesundheitsmaßnahmen wie Quarantänepflichten, Abstandsregeln und das Tragen von Gesichtsmasken. Dies soll beim Planen des Urlaubs eine «verantwortungsbewusste und fundierte Entscheidung» ermöglichen. Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz, die zwar Mitglied im grenzkontrollfreien Schengenraum, aber nicht in der EU sind, werden auf der Seite nicht geführt. «Re-open EU» beruht auf Informationen der jeweiligen Länder und wird regelmäßig aktualisiert.

Nach monatelangen Einschränkungen sind am Montag in vielen EU- und Schengenstaaten die Grenzkontrollen weggefallen. Zugleich hob das Auswärtige Amt die Reisewarnung für 27 europäische Länder auf. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rheinland-Pfalz senkt das Mindestinvestitionsvolumen für die Tourismusförderung auf 50.000 Euro. Beherbergungs-, Camping- und Gastronomiebetriebe können unter den genannten Voraussetzungen Zuschüsse erhalten, die bei bestimmten Investitionen bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten betragen.

BWH-Geschäftsführerin Carmen Dücker spricht sich dafür aus, unterschiedliche Stärken und Arbeitsweisen der Generationen im Team zu berücksichtigen. Flexibilität und Austausch dürften dabei nicht nur von einer Seite erwartet werden.

Eine aktuelle DATEV-Analyse zeigt, dass vor allem langjährig Beschäftigte und qualifizierte Fachkräfte von der Inflationsausgleichsprämie profitierten. Zudem zahlten kleine und mittlere Unternehmen häufiger als Kleinstbetriebe.

Die Nachfrage bleibt vergleichsweise stabil, doch höhere Kosten belasten die Margen in Reise, Freizeit und Gastgewerbe. Wie unterschiedlich sich Hotelbetriebsergebnisse entwickeln, zeigt ein europäischer Städtevergleich: Berlin verzeichnet ein Minus von zwölf Prozent, Mailand ein Plus von 34 Prozent.

Der Kreditschutzverband zählt in Österreich 640 Insolvenzen in Beherbergung und Gastronomie von Januar bis September 2026 – acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In 245 Fällen seien die Verfahren mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffnet worden.

Auch nach der Inkassoübergabe bleibt das Geld oft aus: Forderungen von Hotels, Gastronomen und Imbissen werden innerhalb eines Jahres nur halb so häufig vollständig bezahlt wie im Branchendurchschnitt. Bei vollständig beglichenen Forderungen vergehen im Median 106 Tage.

Die schleppende Digitalisierung der Verwaltung belastet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Für drei Viertel der Unternehmen ist die digitale Rückständigkeit ein internationaler Standortnachteil, so eine aktuelle Bitkom-Umfrage.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Gastgewerbe zeigt sich von Januar bis Juli eine überdurchschnittlich hohe Insolvenzhäufigkeit.

Psychische Erkrankungen entwickeln sich nach einer Auswertung der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) zusehends zu einem Treiber für Fehlzeiten im Job - und das mit langen Ausfallzeiten.

Ab dem 15. Oktober ist das Trinken von Alkohol auf allen Bahnhöfen verboten. Das Anstoßen auf dem Bahnsteig etwa hat dann Konsequenzen. Aber was gilt für Gepäck - und in der Gastronomie?