Job auf dem Prüfstand: Gut vorbereitet ins Jahresgespräch

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Sich fit machen für das anstehende Gespräch mit Chef oder Chefin - das funktioniert am besten mit schriftlichen Notizen und im Austausch mit einer vertrauten Person. Das schreibt Karriereberaterin Ragnhild Struss in einem Blog-Beitrag im Karrierenetzwerk Xing.

Wichtig sei, sicher formulieren zu können, was man am Job schätze und was nicht, wo die eigenen Stärken lägen und was man entwickeln oder verändern wolle.

Jahresgespräch  - Konkret formulieren

Folgende Fragen können bei der Vorbereitung helfen: Welche Talente habe ich und was für berufliche Stärken konnte ich daraus entwickeln? Kann ich im Job das tun, was ich am besten kann und habe ich das Gefühl, mein Potenzial zu leben? Wo sollte es ein Update der Aufgaben geben? Welche Inhalte spornen mich an, was bremst mich eher?

Auf der Grundlage der eigenen Anliegen im Job sollten Arbeitnehmer möglichst konkrete Vorschläge machen und dabei auch herausstellen, was das Unternehmen davon hat.

Jahresgespräch - Die Geldfrage ansprechen

Auch das Gehalt kann bei einem solchen Termin zur Sprache gebracht werden. Allerdings sollte nicht einfach eine Forderung im Raum stehen. Mit diesen Fragen sammelt man gute Argumente ebenfalls im Voraus: Welche Projekte habe ich durch mein Engagement vorangebracht? Wo haben sich mein Wissen und meine Talente für die Firma ausgezahlt? Wo kann ich mich künftig verstärkt einsetzen?

Selbst wenn der Gehaltswunsch nicht erfüllt wird, hat sich das Gespräch darüber gelohnt, meint Struss. Und es bleibe immer noch, höflich nach Gründen zu fragen und danach, was möglicherweise zu tun sei, um das gewünschte Gehalt zu bekommen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Kaffee gehört zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Nur mit Blick auf die Gesundheit ist sein Ruf nicht immer der Beste. Was stimmt im Hinblick auf Koffein - und was nicht?

Aktuelle Daten des YouGov Shopper Panels belegen ein deutliches Wachstum im Bio-Sektor für das Jahr 2025. Trotz allgemeiner Preissensibilität steigen Umsatz und Absatz, wobei die Kaufmotive je nach sozialem Milieu stark variieren.

Während in vielen deutschen Großstädten die Ausgaben für Alkohol im Januar deutlich zurückgehen, zeigt München eine andere Tendenz: In der bayerischen Landeshauptstadt stiegen die Warenkorbwerte im Alkoholfachhandel um über 15 Prozent an. In der Gastronomie sank der Durst nur minimal.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Gerade in den jüngeren Generationen hat die Bereitschaft zum Jobwechsel in den vergangenen Jahren abgenommen.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Das hat eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing ergeben. Zwei Drittel der Befragten gaben demnach an, offen dafür zu sein, den aktuellen Arbeitgeber zu verlassen. Das seien so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. 

Deutschland verzeichnet im EU-Vergleich den höchsten Anteil an Erwerbstätigen in der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahren. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen den demografischen Wandel am Arbeitsmarkt.

Per WhatsApp oder Signal lässt sich viel erledigen - eine Kündigung gehört nicht dazu. Die Kündigung eines Arbeitsvertrags per Nachricht einer Messenger-App ist rechtlich nicht wirksam. Darauf weist die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer hin. 

Der DEHOGA Baden-Württemberg hat eine dringende Warnung an seine Mitgliedsbetriebe herausgegeben. Hintergrund ist eine aktuelle Betrugsmasche, bei der digitale Rechnungen gezielt abgefangen und manipuliert werden. Die Täter verändern dabei die hinterlegten Bankdaten, um Zahlungen auf ausländische Konten umzuleiten.

Während Krankheit und Urlaub scheint der Job oft weit weg. Flattert aus dem Nichts die Kündigung ein, ist der Schreck groß. Doch darf der Arbeitgeber in der Situation überhaupt eine Kündigung aussprechen oder sind Arbeitnehmer in dieser Zeit geschützt?

Die private Nutzung eines Dienstwagens muss man regelmäßig versteuern. Dafür gibt es zwei verschiedene Methoden. Zwei Expertinnen zeigen, welche das sind und wo jeweils die Vor- und Nachteile liegen.