Mehr als 100 Nicht-EU-Fluggäste in Frankfurt abgewiesen

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Die Bundespolizei hat am Frankfurter Flughafen bis zum späten Mittwochvormittag bereits 139 Fluggäste aus Nicht-EU-Ländern an der Einreise gehindert. Die Menschen warteten auf der Wache oder im Transitbereich auf ihre Rückflugmöglichkeiten, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Sie kämen aus vielen verschiedenen Staaten wie den USA, Brasilien oder Thailand.

Die Bundespolizei setzt seit Dienstagabend das wegen der Coronakrise verhängte weitgehende Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger um. Es wurden bereits mehr als 5000 Menschen kontrolliert. Die Europäische Union will mit sofortiger Wirkung für 30 Tage ein Einreiseverbot durchsetzen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. 

Staatsangehörigen von EU-Staaten und ihren Angehörigen wird die Durchreise durch Deutschland gestattet. Das gilt auch für Bürger aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Es gibt auch Ausnahmen für Drittstaatsangehörige mit längerfristigem Aufenthaltsrecht in einem EU-Staat.

Die Bundespolizei rechnet mit einem schnellen Abebben des Andrangs, sobald die Fluggesellschaften die neuen Regelungen berücksichtigen könnten. «Die Airlines reagieren bereits. Bald werden die Nicht-EU-Bürger gar nicht mehr ins Flugzeug nach Europa steigen können», sagte der Bundespolizeisprecher.

(dpa)


 

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