Mehr Besucher und Übernachtungen in Berlin

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Der Berlin-Tourismus hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres gut entwickelt. Wie die Berliner Tourismusgesellschaft mitteilte, kamen rund 6,4 Millionen Besucher von Januar bis Juni 2018 in die deutsche Hauptstadt. Das waren rund 4,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,2 Prozent auf insgesamt 15,3 Millionen. Die Zahl der Besucher aus dem Ausland, die von Januar bis Juni nach Berlin reisten, stieg um 4,7 Prozent auf rund 2,5 Millionen. Aus dem Inland kamen 4,3 Prozent mehr Gäste, insgesamt rund 4 Millionen.

„Berlin ist das Schaufenster Deutschlands. Mit vier Prozent haben sich die Besucherzahlen in der Hauptstadt auf einem gesunden Niveau weiterentwickelt. Das Wachstum wird gleichmäßig von den Besuchern aus dem In- und aus dem Ausland getragen“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin.

Auch Kongressgeschäft legt zu 

Auch die Berliner Kongresswirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 ein konstantes Wachstum. 65.790 Veranstaltungen (+2,8% im Vergleich zum Vorjahr) mit 5,08 Millionen Teilnehmern (+2,4 %) fanden in Berlin statt. Dabei kamen erstmals mehr als 1 Million Gäste aus dem Ausland – das sind zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählen Großbritannien sowie die USA. Durch die Tagungs- und Kongressreisenden wurden in Berlin 3,98 Millionen Übernachtungen generiert, eine Steigerung von zwei Prozent im Vorjahresvergleich. Somit trägt die Kongressbranche stabil zu einem Viertel der touristischen Übernachtungen in Berliner Hotelbetten bei.

Burkhard Kieker: „Das Tagungs- und Kongressgeschäft entwickelt eine verlässlich hohe Wertschöpfung für Berlin. Insbesondere der internationale Anteil der Geschäftsreisenden sorgt in der Stadt für hohe Einnahmen und sichere Jobs.“
 

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