Online-Branchentagung zum betrieblichen Umgang mit Corona im Gastgewerbe

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Zu einer Online-Branchentagung rund um das Thema Pandemie und Arbeits- und Gesundheitsschutz laden die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG), die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN), der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sowie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein. Die Veranstaltung findet am 4. März von 9.00 bis 14.00 Uhr als ZOOM-Tagung statt. Die Teilnahme erfordert eine vorherige Anmeldung.

Experten und Fachleute verschiedener Fachdisziplinen informieren etwa über den aktuellen Stand arbeitsmedizinischer Aspekte, über Lüftungstechnik in Klein- und Großbetrieben, über die Umsetzung von Hygienekonzepten, aber auch über Fragen der Mitbestimmung und Mitwirkung in Betrieben.

Vorläufige Tagesordnung:

09:00 – 09:15: Ziel der Veranstaltung, Einführung in das Thema

09:15 – 09:35: Aktueller Stand arbeitsmedizinische Aspekte (Vorsorge, (Schnell-) Tests, Impfung, Mund-Nase-Bedeckung, medizinische und FFP-2-Masken etc.)

09:35 – 09:55: Aktueller Stand Lüftungstechnik im Klein- und Großbetrieb (RLT, Hepa-Filter, UVC, Raumreiniger, Küchenlüftung, Bürolüftung, Gastraumlüftung etc.)

09:55 – 10:10: Branchenspezifische Handlungshilfen der BGN (Ergänzung GefBU mit Bezug auf SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard und -regel etc.)

10:10 – 10:30: Fragerunde zum aktuellen Stand

10:45 – 11:00: Umsetzung der Hygienekonzepte in Gastgewerbe und Nahrungsmittelhandwerk (Betriebsräume, Gasträume, Schnittstelle Mitarbeiter und Gäste)

11:00 – 11:15: Umsetzung der Pandemieplanung in der Nahrungsmittelindustrie (Reihenuntersuchung, Schnelltests, Mund-Nase-Bedeckung, Masken, Schichtentrennung, Gruppeneinteilung, Kantinenbewirtschaftung, Homeoffice)

11:15 – 11:35: Mitbestimmung in der Pandemie, Mitwirkung im Betrieb und Kommunikation mit Behörden, Beratung durch die Aufsichtsperson

11:35 – 11:50: Wiederhochfahren im Gastgewerbe, praktische Aspekte (Erfahrungen aus dem BGN-KPZ-Bereich, Rechtsverordnung der Bundesländer)

11:50 – 12:00: Neuer lüftungstechnischer Ansatz für Produktionsräume in der Nahrungsmittelwirtschaft (Neubau in Erlensee bei Frankfurt)

12:00 – 12:30: Fragerunde zum Umgang in der betrieblichen Praxis

12:45 – 13:00: Ausblick I – was kommt nach SARS-CoV-2-Arbeitschutzstandard und -regel sowie "Homeoffice-Verordnung"? Was ist die politische Zielrichtung?

13:00 – 13:15: Ausblick II – wie kann immer wieder neuen Betriebsschließungen (im Gastgewerbe) vorgebeugt werden? Welche betriebliche Test- und Impfstrategie ist möglich? Wie können Infektionen besser nachverfolgt werden (Software, Gästeerfassung). Zusammenarbeit von Betriebsärzten und Gesundheitsbehörden

13:15 – 14:00: Abschlussdiskussion mit und zum Ausblick


Zurück

Vielleicht auch interessant

Rheinland-Pfalz senkt das Mindestinvestitionsvolumen für die Tourismusförderung auf 50.000 Euro. Beherbergungs-, Camping- und Gastronomiebetriebe können unter den genannten Voraussetzungen Zuschüsse erhalten, die bei bestimmten Investitionen bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten betragen.

BWH-Geschäftsführerin Carmen Dücker spricht sich dafür aus, unterschiedliche Stärken und Arbeitsweisen der Generationen im Team zu berücksichtigen. Flexibilität und Austausch dürften dabei nicht nur von einer Seite erwartet werden.

Eine aktuelle DATEV-Analyse zeigt, dass vor allem langjährig Beschäftigte und qualifizierte Fachkräfte von der Inflationsausgleichsprämie profitierten. Zudem zahlten kleine und mittlere Unternehmen häufiger als Kleinstbetriebe.

Die Nachfrage bleibt vergleichsweise stabil, doch höhere Kosten belasten die Margen in Reise, Freizeit und Gastgewerbe. Wie unterschiedlich sich Hotelbetriebsergebnisse entwickeln, zeigt ein europäischer Städtevergleich: Berlin verzeichnet ein Minus von zwölf Prozent, Mailand ein Plus von 34 Prozent.

Der Kreditschutzverband zählt in Österreich 640 Insolvenzen in Beherbergung und Gastronomie von Januar bis September 2026 – acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In 245 Fällen seien die Verfahren mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffnet worden.

Auch nach der Inkassoübergabe bleibt das Geld oft aus: Forderungen von Hotels, Gastronomen und Imbissen werden innerhalb eines Jahres nur halb so häufig vollständig bezahlt wie im Branchendurchschnitt. Bei vollständig beglichenen Forderungen vergehen im Median 106 Tage.

Die schleppende Digitalisierung der Verwaltung belastet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Für drei Viertel der Unternehmen ist die digitale Rückständigkeit ein internationaler Standortnachteil, so eine aktuelle Bitkom-Umfrage.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Gastgewerbe zeigt sich von Januar bis Juli eine überdurchschnittlich hohe Insolvenzhäufigkeit.

Psychische Erkrankungen entwickeln sich nach einer Auswertung der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) zusehends zu einem Treiber für Fehlzeiten im Job - und das mit langen Ausfallzeiten.

Ab dem 15. Oktober ist das Trinken von Alkohol auf allen Bahnhöfen verboten. Das Anstoßen auf dem Bahnsteig etwa hat dann Konsequenzen. Aber was gilt für Gepäck - und in der Gastronomie?