Tourismus in Rheinland-Pfalz noch unter Vorkrisenniveau

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Der Tourismus in Rheinland-Pfalz hat das Niveau von vor Corona noch nicht wieder erreicht, im Vergleich zum Vorjahr aber zugenommen. Im August 2022 wurden landesweit sowohl weniger Gäste als auch weniger Übernachtungen gezählt als im gleichen Monat 2019, wie das Statistisches Landesamt in Bad Ems am Mittwoch mitteilte.

963.500 Gäste besuchten Rheinland-Pfalz im August dieses Jahres, elf Prozent weniger als drei Jahre zuvor. Die Zahl der Übernachtungen ging um 4,6 Prozent auf rund 2,8 Millionen zurück. Die Menschen blieben im Durchschnitt 2,9 Nächte, nach 2,7 vor der Pandemie. Im Vergleich zum August 2021 wurden landesweit aber 14 Prozent mehr Übernachtungen gebucht und bei den Gästen ein Plus von 15 Prozent registriert.

Bei dem Rückgang spielt auch die Flutkatastrophe im Ahrtal vom Sommer 2021 eine Rolle: Ohne die Region, die weiter unter den Folgen der Verwüstung leidet, betrug das Minus bei den Gästen im August nur 8,2 Prozent und bei den Übernachtungen sogar nur 1,2 Prozent.

In den ersten acht Monaten dieses Jahres zählten die Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze und anderen Einrichtungen 14 Prozent weniger Besucher (5,2 Millionen) und 9,4 Prozent weniger Übernachtungen (14,1 Millionen) als im Vergleichszeitraum vor der Pandemie 2019. Rheinhessen und die Region Mosel-Saar kamen - gemessen an den Übernachtungszahlen - in den ersten acht Monaten am stärksten an das Vor-Pandemie-Niveau heran. In den Regionen Westerwald-Lahn und der Pfalz lagen die Buchungen dagegen deutlich unter denen vor der Pandemie.


 

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