Viele Ausbildungsstellen sind noch unbesetzt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Viele Ausbildungsplätze sind derzeit noch unbesetzt. Darauf macht die Bundesagentur für Arbeit aufmerksam. Derzeit seien 229.000 offene Stellen bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet - für viele verschiedene Berufe. Bundesweit gebe es auch in diesem Jahr weit mehr freie Ausbildungsplätze als Ausbildungssuchende, heißt es von der BA. 

Besonders gute Chancen haben Bewerber den Zahlen der BA zufolge in Verkaufsberufen, wo fast 42.000 Stellen noch unbesetzt sind. Darüber hinaus suchen auch Betriebe und Unternehmen in diesen Berufsfeldern noch Azubis: 

  • Hoch-, Tief- und Ausbau
  • Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik
  • Lagerlogistik
  • Lebensmittelherstellung und -verkauf
  • Metall
  • Hotel- und Gaststätten
  • Maschinenbau- und Betriebstechnik

Beliebt bei Jugendlichen sind indes Jahr für Jahr besonders die Ausbildung als Kaufmann/-frau für Büromanagement, als Kfz-Mechatroniker/-in, als Medizinische/r Fachangestellte/r oder als Verkäufer/-in. 

Die Bundesagentur für Arbeit verweist in dem Zusammenhang darauf, dass es insgesamt 328 Ausbildungsberufe gibt und ermutigt junge Menschen dazu, auch Alternativen in Betracht zu ziehen. Dazu können Jugendliche sich zum Beispiel in den Arbeitsagenturen und Jugendberufsagenturen individuell beraten lassen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Darmstadt haben sich Nachwuchskräfte des Gastgewerbes bei den 42. Hessenmeisterschaften des DEHOGA Hessen gemessen. 18 Auszubildende traten im Finale in den Bereichen Küche, Service und Hotelfach an.

In Göttingen sind die Landesmeister der niedersächsischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe ermittelt worden. 30 Auszubildende aus zehn Berufsschulen traten in Theorie und Praxis gegeneinander an. Drei Siegerinnen vertreten Niedersachsen nun bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mainz.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in Deutschland ist 2025 auf 252 Stück gestiegen. Trotz sinkender Hennenbestände konnte die heimische Produktion durch eine höhere Legeleistung stabil gehalten werden.

Wer von der Firma ein Fahrrad gestellt bekommt, muss dafür in der Regel auf einen Teil seines Bruttolohns verzichten. Und das ist noch nicht alles. Echte Diensträder indes sind eher selten.

Rund 7,7 Millionen Menschen – knapp jeder fünfte Arbeitnehmer – verdienten im vergangenen Jahr weniger als 15 Euro brutto pro Stunde. Besonders betroffen zeigt sich das Gastgewerbe, in dem über 1,1 Millionen Beschäftigte unter dieser Marke liegen.

Die vierte Premier Inn-Schlafstudie offenbart eine deutliche Zunahme von Einschlafproblemen bei Männern und ein wachsendes Nord-Süd-Gefälle bei der nächtlichen Ruhezeit der Deutschen.

Zehntausende Urlauber können nicht zur Arbeit, weil sie im Nahen Osten noch auf eine Gelegenheit zur Rückreise warten. Bezahlt werden Sie nicht. Gibt es wenigstens staatliche Unterstützung?

Die Mittagspause in Deutschland schrumpft: Laut einer neuen Compass-Studie nehmen sich immer weniger Beschäftigte Zeit für eine Hauptmahlzeit, während der Stresspegel steigt. Die Ergebnisse verdeutlichen eine wachsende Schere zwischen dem Wunsch nach Erholung und der betrieblichen Realität.

Düsseldorf meldet für 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 5,67 Millionen. Während die Internationalisierung und das Messegeschäft boomen, kämpft die Hotellerie trotz Rekordnachfrage mit sinkenden Raten.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe sinkt erstmals seit einem Jahr wieder unter das Vorkrisenniveau. Während die Zahl der offenen Stellen leicht steigt, melden Hotellerie und Gastronomie wachsende Arbeitslosenzahlen.