Vor dem Start des Oktoberfests zeigt eine Analyse anonymer Transaktionsdaten von Visa, wie stark die Wiesn die Wirtschaft bewegt. Während der Festwochen 2025 stiegen die Ausgaben in München um 30 Prozent gegenüber gewöhnlichen Sommertagen. An Spitzentagen erreichte das Plus fast 70 Prozent.
„Das Oktoberfest wirkt weit über das Festgelände hinaus. Im Münchner Handel beginnt der Wiesn-Effekt schon vor dem Anstich. Auch Transport- und Gastgewerbe verzeichnen höhere Umsätze“, kommentiert Tobias Czekalla, Deutschland-Chef bei Visa. „In diesem Jahr sind mehr Gäste aus Asien und Lateinamerika zu erwarten. Wo viele Menschen aus aller Welt zusammenkommen, muss Bezahlen schnell, einfach und sicher funktionieren.“
Wachsende internationale Nachfrage für 2026
Zur Wiesn 2026 ziehen die internationalen Flugbuchungen nach München an. Während Europa und Nordamerika die wichtigsten Herkunftsregionen bleiben, kommen die höchsten Zuwachsraten aus anderen Teilen der Welt. Besonders stark steigen Buchungen aus dem Asien-Pazifik-Raum. Sie liegen 42 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Aus Lateinamerika beträgt das Plus 23 Prozent.
Der Wiesn-Effekt beginnt vor dem Anstich
Bereits vor dem Oktoberfest zog die Nachfrage im lokalen Handel deutlich an. Zwei Wochen vor der Eröffnung der letzten Wiesn verdreifachten sich die Umsätze von Modehändlern bei Visa Zahlungen im Vergleich zu einer regulären Sommerperiode (+206 %). Während der Festwochen zeigte sich der Effekt branchenübergreifend im Stadtgebiet: Besonders stark stieg das Zahlungsvolumen bei Souvenirhändlern (+ 155 %), gefolgt vom Transportsektor, dem Hotel- und Gastronomiegewerbe.
Verglichen mit dem Münchner Sommeralltag verdoppelte sich zudem die Zahl der täglich digital zahlenden Gäste. Auch die durchschnittliche Höhe einer Visa Kartenzahlung stieg. Während der Oktoberfestzeit gaben die Menschen in der Stadt pro Zahlung im Schnitt elf Prozent mehr aus als in einer normalen Woche.













