Zeitumstellung: Am Sonntag Uhren zurückdrehen

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In der Nacht zu diesem Sonntag (30. Oktober) endet die Sommerzeit. Die Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt. In Zuge dessen können manche Menschen bei der Anpassung mehrere Tage lang besonders müde sein oder Konzentrationsschwierigkeiten haben. Das erhöhe auch das Unfallrisiko auf der Straße, informiert der ADAC Berlin-Brandenburg.

So sollten besonders in der kommenden Zeit Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erhöht werden. Wer auf dem Rad und als Fußgänger unterwegs ist, macht sich auch per Kleidung und Reflektoren gut erkennbar und schaltet im Zweifel das Licht früher ein.

Auch die Gefahr von Wildunfällen steigt. Das gilt laut dem Autoclub vor allem in den ersten zwei bis vier Wochen nach der Umstellung. In dieser Zeit überschneiden sich die Arbeitswege und die Wege der Tiere zwischen Schlaf- und Fressplatz zeitlich.

Denn von einem Tag auf den anderen finde der Berufsverkehr wieder in der Dämmerung statt, so der Deutsche Jagdverband. Nach Zahlen aus dessen Tierfund-Kataster sei der Zeitraum zwischen 6 und 9 Uhr morgens im Herbst besonders unfallträchtig. Die meisten Unfälle mit Wild würden auf Land- und Bundesstraßen gemeldet. Also Tempo runter und die Straßenränder im Blick halten.

Umfrage: Fast jeder Dritte hat nach Zeitumstellung Probleme

Einer Befragung zufolge hatte fast jeder Dritte in Deutschland nach einer Zeitumstellung schon einmal körperliche oder psychische Probleme. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit.

Der nun ermittelte Wert ist laut Krankenkasse der höchste der vergangenen zehn Jahre und in dem Zeitraum um acht Prozentpunkte gestiegen. Frauen leiden demnach mit 40 Prozent fast doppelt so häufig unter Gesundheitsproblemen im Zuge der Zeitumstellung wie Männer (23 Prozent). Nur noch 20 Prozent der Befragten hält laut Umfrage die regelmäßige Zeitumstellung noch für eine gute Idee. Besonders niedrig sei die Zustimmung im Osten. Fast jeder Fünfte sei nach der Zeitumstellung schon einmal zu spät zur Arbeit gekommen. (dpa)


 

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