Drei-Sterne-Restaurant bedeutet laut Guide Michelin: Eine einzigartige Küche – eine Reise wert! Die Handschrift eines großen Küchenchefs! Erstklassige Spitzenprodukte, pure Aromen und intensiver Geschmack, harmonische Kompositionen: Hier wird das Kochen zur Kunst. Perfekt zubereitete Gerichte, die nicht selten zu Klassikern werden.
Michelin präsentiert seine neue Ausgabe des Guide MICHELIN Deutschland. nsgesamt zählt die neue Selektion zwölf 3-Sterne-Restaurants. Mit jeweils einem neuen und einem bestätigten 3-Sterne-Restaurant bilden Hamburg und München die deutsche Gastro-Spitze. In Hamburg hat Christoph Rüffer die Küche des Haerlin im Laufe von 20 Jahren von 1-Stern- auf 2-Sterne-Niveau weiterentwickelt und sie nun in den gastronomischen Olymp gehoben. „Mit perfekten Kompositionen aus Topprodukten in hervorragender Balance sind hier drei Sterne zweifelsfrei verdient“, loben die begeisterten Inspektoren. Dagegen hat – ebenfalls in der Hansestadt – Kevin Fehling mit seinem Counter-Restaurant The Table Kevin Fehling mit einzigartiger weltoffen-kreativer Aromen-Fusion bereits im zehnten Jahr die drei Sterne bestätigt. Gleich zwei höchstdekorierte Restaurants auch in München: Tohru Nakamura, in der vorherigen Selektion mit zwei Sternen ausgezeichnet, hat es mit dem Tohru in der Schreiberei nun in die 3-Sterne-Liga geschafft. „Mit eigener Handschrift und feinfühliger Stilistik gelingt ihm eine äußerst spannende Verbindung von japanisch inspirierter und klassisch-französischer Küche“, sind sich die Inspektoren einig. Er teilt sich die gastronomische Spitze in der Stadt mit Jan Hartwig, der in seinem bereits mit drei Sternen ausgezeichneten JAN immer wieder aufs Neue eine grandiose Liaison aus Klassik und Kreativität schafft.
Bestätigt:
Neu:
Einer der besten Köche des Landes kehrt zurück an den Herd: Ab Februar 2017 wird Nils Henkel, der sich zwei Michelin Sterne (vormals drei) und 19 Gault-Millau-Punkte auf Schloss Lerbach erkocht hatte, die Gäste von Burg Schwarzenstein auf dem Johannisberg im Rheingau verwöhnen. Als Küchenchef will Henkel sein Konzept der Pure-Nature-Küche wieder aufgreifen.
Gestern Abend wurde der neue Guide Michelin vorgestellt. Bei den zehn Restaurants mit drei Sternen hat sich jedoch nichts geändert. 31 Läden sind neu auf der Liste, davon drei neue Zwei-Sterne-Restaurants: Das Berliner „Rutz“, der „Geisels Werneckhof“ in München sowie das Mannheimer „Opus V“ gehören nun zu den 41 Vertretern dieser Kategorie. Das beste Bundesland für Feinschmecker ist erneut Baden-Württemberg mit 74 ausgezeichneten Restaurants.
Im Guide Michelin kann man nachlesen, wo die besten Köche des Landes am Herd stehen. Zum Erscheinen der neuen Deutschland-Ausgabe erklärt Food-Blogger Julien Walther, was hinter dem Sterne-Hype steckt.
Weibliche Sterneköche sind eine Seltenheit. Unter den 44 deutschen Köchen mit zwei Michelin-Sternen ist nur eine einzige Frau: Douce Steiner aus dem Restaurant „Zum Hirschen“ in Sulzburg. Im Interview sprach die 45-Jährige über Diskriminierung in der Küche, ihre eigene Ausbildung und die kleinen Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Der Guide Michelin ist inzwischen in 28 Ländern präsent und unbestritten der renommierteste Restaurantführer der Welt. Die Inspektoren – wie die Tester genannt werden – sind speziell ausgebildet und agieren anonym, wodurch den Michelin stets eine Aura des Geheimnisvollen umgibt. Neben dieser Mystik ergeben sich auch immer mal wieder Fragen an die Macher der roten Bibel. Daher haben die „Sternefresser“ „Robert“, den anonymen Michelin-Inspektor, gebeten, Rede und Antwort zu stehen.
Wie bereits berichtet, wird der Bündner Starkoch Jacky Donatz nach 17 Jahren das Sonnenberg Restaurant verlassen. Nun wurde sein Nachfolger bekanntgegeben: Ab dem kommenden Frühjahr wird der Sternekoch Marcus G. Lindner die bekannte Küche leiten. Lindner ist derzeit noch im „The Alpina Gstaad“ tätig, in dem er einen Michelin-Stern und 18 Gault-Millau-Punkte erkochte.
In Zeiten in denen immer mehr Sternerestaurants dicht machen gibt es auch gute Nachrichten aus der Gourmetwelt. Patrick Schwatke der im Adlon seine Kochkünste unter Beweis stellte und sich im Beelitzer Kochzimmer einen Michelin-Stern erkochte, eröffnet im Hotel Prinz Heinrich in Werder ein eigenes Restaurant. 200 000 Euro wurden investiert.
Die Schweizer Sterne und Hauben sind für dieses Jahr verteilt. Genau die richtige Zeit also, sich mit den Gastroführern genauer zu beschäftigen. Das dachte sich zumindest die NZZ und nahm die bekannten Guides unter die Lupe. Ihr Ergebnis: Während der Michelin mutiger und selbstbewusster erscheine, sichere der Gault&Millau stärker das Bewährte. Vor einigen Jahren klang das noch gänzlich anders.
Die Reiseseite Tripadvisor hat die beliebtesten Restaurants in Deutschland ermittelt. Für ihre Travellers´ Choice Awards analysierten sie die Bewertungen der Nutzer in den Kategorien „gehobene Küche“ und „regionale Küche“. Bei den Gourmettempeln hatte am Ende das Restaurant Bieberbau in Berlin die Nase vorn. Bei den regionalen Vertretern landete die Heidelberger Schnitzelbank auf dem ersten Platz. In Österreich siegte das Steiereck in Wien. Zum ersten Mal wurde der Travellers' Choice Award für Schweizer Gastronomiebetriebe verliehen. Das bereits durch Michelin und GaultMillau ausgezeichnete Restaurant l'Hotel de Ville in Crissier überzeugte auch die Tripadvisor-Nutzer und gewann in der Kategorie „gehobene Küche“.
Während die deutschen Köche noch bis Dezember warten müssen, bekamen nun auch die Gastronomen in Großbritannien und Irland ihre Sterne verliehen. Zurück in die oberste Liga schaffte es das The Fat Duck, das nach einer längeren Umbauphase neu bewertet wurde. Ebenfalls drei Sterne bekamen das Restaurant Gordon Ramsey, das Alain Ducasse at the Dorchester sowie das Waterside Inn.