Drei-Sterne-Restaurant bedeutet laut Guide Michelin: Eine einzigartige Küche – eine Reise wert! Die Handschrift eines großen Küchenchefs! Erstklassige Spitzenprodukte, pure Aromen und intensiver Geschmack, harmonische Kompositionen: Hier wird das Kochen zur Kunst. Perfekt zubereitete Gerichte, die nicht selten zu Klassikern werden.
Michelin präsentiert seine neue Ausgabe des Guide MICHELIN Deutschland. nsgesamt zählt die neue Selektion zwölf 3-Sterne-Restaurants. Mit jeweils einem neuen und einem bestätigten 3-Sterne-Restaurant bilden Hamburg und München die deutsche Gastro-Spitze. In Hamburg hat Christoph Rüffer die Küche des Haerlin im Laufe von 20 Jahren von 1-Stern- auf 2-Sterne-Niveau weiterentwickelt und sie nun in den gastronomischen Olymp gehoben. „Mit perfekten Kompositionen aus Topprodukten in hervorragender Balance sind hier drei Sterne zweifelsfrei verdient“, loben die begeisterten Inspektoren. Dagegen hat – ebenfalls in der Hansestadt – Kevin Fehling mit seinem Counter-Restaurant The Table Kevin Fehling mit einzigartiger weltoffen-kreativer Aromen-Fusion bereits im zehnten Jahr die drei Sterne bestätigt. Gleich zwei höchstdekorierte Restaurants auch in München: Tohru Nakamura, in der vorherigen Selektion mit zwei Sternen ausgezeichnet, hat es mit dem Tohru in der Schreiberei nun in die 3-Sterne-Liga geschafft. „Mit eigener Handschrift und feinfühliger Stilistik gelingt ihm eine äußerst spannende Verbindung von japanisch inspirierter und klassisch-französischer Küche“, sind sich die Inspektoren einig. Er teilt sich die gastronomische Spitze in der Stadt mit Jan Hartwig, der in seinem bereits mit drei Sternen ausgezeichneten JAN immer wieder aufs Neue eine grandiose Liaison aus Klassik und Kreativität schafft.
Bestätigt:
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Während in Deutschland die Sorge vor dem Fachkräftemangel grassiert, brummt die peruanische Gastronomie wie nie zuvor. Er habe quasi täglich fünf junge Bewerber vor der Tür stehen, beschreibt Küchenchef Virgilio Martínez die Situation. Sein Lokal in Lima gehört allerdings auch zu den 50 besten Restaurants der Welt, sein zweiter Laden in London darf sich schon mit einem Michelin-Stern schmücken. Früher hätten die Kids davon geträumt, Fußballer zu werden, wie in Brasilien oder Argentinien, so Martínez. Doch das habe sich in Peru total geändert. Denn nun wollten sie Koch werden.
Ganze 13 Monate kochte Dieter Maiwert fernab des Tegernseer Tals – doch seit heute ist der Sternekoch zurück. In seinem neuen Laden in Rottach-Egern finden 50 Gäste Platz, dazu noch 40 weitere auf der Terrasse. Nur den Michelin-Stern darf er natürlich nicht behalten. Ob es dieses Jahr mit der Bewerbung und dem Mystery Test noch etwas wird, kann auch Maiwert nicht beantworten. Versuchen werde er es auf jeden Fall, so der Koch.
Während andere lieber meckern und die schlechten Arbeitsbedingungen geißeln, zeichnet der Spiegel zur Abwechslung ein ganz anderes Bild des Kochberufs. Im Interview erzählt der am Niederrhein aufgewachsene Sternekoch Mansour Memarian von seinem Werdegang: Die Kochlehre in Krefeld ist lange her, nun schwingt er im Andermatter Chedi-Hotel den Kochlöffel.
Schlechte Kritiken können für einen Gastronomen zur echten Existenzgefahr werden. Doch wie sich dagegen wehren? Schließlich müsse sich ein guter Gastronom doch der Kritik stellen, wie es Verfassungsrechtler Dr. Jörg-Michael Günther beschrieb. Auf der anderen Seite könne es aber auch problematisch sein, eine vernichtende Kritik nur auf einen einzigen Besuch zu stützen. Bei der abschließenden Frage, ob nun vor Gericht gezogen oder doch lieber der Koch entlassen wird, hilft die Anwaltsauskunft weiter.
Von den 274 Sternen, die Michelin in der letzten Runde in Deutschland vergeben hat, leuchten 18 in Berlin. Ja, klar, der Sternenglanz in Baden-Württemberg strahlt immer noch ungleich heller, allerdings holt die Hauptstadt auf und hat inzwischen deutlich mehr zu bieten, als nur Buletten und Currywurst. Das Manager Magazin präsentiert alle 13 Berliner Sterneküchen.
Wer immer in Sterne-Restaurant essen geht, erwartet nomalerweise auch das „passende“ Ambiente, teures Geschirr, schwere Teppiche, silbernes Besteck und Beratung durch den Sommelier. Das geht auch anders: In Hongkong gibt es tatsächlich ein Restaurant, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist und trotzdem nur Preise wie ein Straßenimbiss verlangt.
Die Küche des Nordens hat mehr zu bieten als Köttbullar und luftgetrockneten Fisch. Das weiß natürlich auch der Guide-Michelin und zeichnete nun eine ganze Reihe Restaurants mit neuen Sternen aus. Gleich zehn Spitzenküchen in Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen wurden durch den neuen Restaurantführer „Main Cities of Europe" geadelt. Darunter sind Restaurants in den Hauptstädten, aber auch eines im schwedischen Göteborg. Auf ein Drei-Sterne-Lokal müssen die Gäste im Norden allerdings noch immer warten.
Der Guide Michelin hat geurteilt und die besten Restaurants in Frankreich ausgezeichnet. Die Feinschmeckernation hat einen neuen 3-Sterne-Koch. Das Restaurant „L'Assiette champenoise“ bei Reims in der Champagne kann sich mit der höchsten Ehrung des Restaurantführers schmücken.
Wenn Promis in die Gastronomie wechseln, ist das nicht immer von Erfolg gekrönt. Beim ehemaligen Fußballprofi Michael Zeyer sieht das aber ganz anders aus: Für sein Stuttgarter Restaurant „5“ gab es 2012 und 2013 jeweils einen Michelin-Stern. Selbst am Herd steht Zeyer allerdings nicht. Es mache ihm nicht einmal Spaß, so der Ex-Profi. Aber mit Essen und Trinken und dem ganzen Drumherum habe er sich schon immer beschäftigt, weil es viel mit Geschmack zu tun habe. Für ihre Serie „Dritte Halbzeit – was Profifußballer in ihren neuen Berufen erleben“ war „Die Welt“ vor Ort.
Gut Ding will Weile haben. Den Huberwirt im bayerischen Pleiskirchen gibt es seit über 400 Jahren. Jetzt ist mit Alexander Huber zum ersten Mal ein Familienmitglied Herr der Pfannen und Töpfe. Der elfte Huberwirt schmiss den Champignon-Toast von der Karte und erkochte für den Betrieb sogar einen Michelin-Stern.