B&B Hotels kommt nach Bad Oeynhausen

| Hotellerie Hotellerie

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen. Das neue Hotel entsteht an traditionsreicher Stelle, dort wo bereits das erste Hotel Bad Oeynhausens im Jahr 1847 errichtet wurde und 130 Jahre bestand.

„Wir freuen uns sehr, dass wir eine Einigung erzielen konnten. Bad Oeynhausen hat im vergangenen Jahr erstmals seit der Pandemie wieder die Marke von 900.000 Übernachtungen erreicht. Auch die durchschnittliche Auslastung der Beherbergungsbetriebe ist hoch. Daher sehen wir für B&B Hotels erhebliches Potenzial, hier einen sehr erfolgreichen Standort zu entwickeln“, sagt Tobias Gollnest, Chief Development Officer und mitverantwortlich für den Wachstumskurs von B&B Hotels Central & Northern Europe.

„Mit B&B Hotels haben wir einen Mieter gewonnen, der unsere Begeisterung für die exzellente Innenstadtlage und das Projekt teilt“, sagt der Geschäftsführer des Berliner Projektentwicklers IG Real Estate, Klaus Keil. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit B&B Hotels, den zuständigen Behörden und den Unternehmen, die uns bei der Errichtung und Fertigstellung des Gebäudes begleiten werden. Bei Projekten dieser Größenordnung stehen Fertigstellungstermine grundsätzlich unter Vorbehalt. Nach aktueller Planung rechnen wir jedoch mit einer Übergabe an B&B Hotels im zweiten Halbjahr 2028“, erklärt Keil.

Auch die Stadt Bad Oeynhausen sieht in dem neuen Projekt einen wichtigen Schritt hin zu einer attraktiveren Innenstadt. „Dieses Engagement privater Investoren ergänzt unsere eigenen Initiativen, die Innenstadt, wie zum Beispiel mit dem Kauf des Lenné-Karrees, weiter zu beleben“, sagt Bürgermeister Lars Bökenkröger. Die Stadt werde das Projekt im Rahmen der geltenden Satzungen und Bestimmungen selbstverständlich positiv begleiten. Dass sich ein deutschlandweit tätiges Hotelunternehmen für Bad Oeynhausen entscheide, sei ein gutes Signal für den Standort und eine Bereicherung für die Innenstadt, so Bökenkröger.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zwei Küsten, viele Seen, sattes Grün und sanfte Hügel. Nicht zu heiß und nur manchmal nass. Schleswig-Holstein gefällt Urlaubern. Doch ein Selbstgänger ist das nicht, wie die Halbjahresbilanz zeigt.

Nach nur drei Monaten auf dem Geschäftsführerposten muss Jürgen Amann die Tourismusagentur Visit Berlin wieder verlassen. Berichten zufolge gab es zwischen dem Land und Amann zu unterschiedliche Vorstellungen, wie es mit Visit Berlin weitergehen soll.

Das Strandhotel Sylt in Westerland ist als erstes Haus der Marke auf der Nordseeinsel in das Portfolio von BWH Hotels Central Europe aufgenommen worden. Nun wird es in die BW Signature Collection by Best Western integriert.

Restaurants, Hotels und andere Betriebe im Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt spüren weiter Gegenwind. Besonders betroffen von der Zurückhaltung der Verbraucher ist die Gastronomie.

Anfang Juli bezeichnete der DEHOGA Bayern die höhere Pauschalsteuer für Minijobs noch als „moderate Anpassung“. Zwei Monate später spricht der Bundesverband von einem „völlig falschen Signal“. Ein Kommentar von Marc Schnerr über veränderte Rahmenbedingungen – und bemerkenswert unterschiedliche Tonlagen.

Marriott International baut seine Präsenz in Osteuropa und der Kaukasus-Region durch eine neue Vereinbarung mit regionalen Partnern gezielt aus. Insgesamt sind drei neue Hotel- und Wohnimmobilienprojekte in Aserbaidschan und Georgien vorgesehen.

Mercure führt weltweit die digitalen „Mercure Local Maps“ ein, um Gästen durch kuratierte Empfehlungen von Hotelteams authentische lokale Erlebnisse in über einhundert Destinationen zu bieten.

Die Radisson Hotel Group hat zum 1. August 2026 das Management des Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz übernommen. Das Hotel wurde bereits zuvor unter der Marke Park Inn by Radisson im Rahmen eines Franchisevertrags geführt.

Das Central in Sölden hat sein Zimmerangebot um die neu gestalteten Juniorsuiten Nederkogl erweitert. Die Einheiten verfügen über eine Größe von 50 Quadratmetern und sind konsequent auf den 3.163 Meter hohen Hausberg ausgerichtet.

Zwar kann ein Arbeitsverhältnis in den ersten sechs Monaten leichter beendet werden. Hat das Unternehmen einen Betriebsrat, muss der aber die Gründe kennen. Schlagwörter allein reichen dann nicht.