Sunday Hotels ernennt zwei Cluster General Manager in Deutschland

| Personalien Personalien

Sunday Hotels hat Michal Michalowski und Mohammad Dudeen zu Cluster General Managern in Deutschland ernannt. Die beiden Manager übernehmen die Verantwortung für insgesamt fünf Hotels in den regionalen Clustern Rheinsberg sowie Saarland & Offenburg. Das Unternehmen beziffert sein deutsches Portfolio derzeit auf 35 Hotels.

Michalowski übernimmt eine erweiterte Rolle als Cluster General Manager für die Rheinsberg Hotels. Er verantwortet künftig das Sunday Resort Marina Wolfsbruch Apartment, das Sunday Resort Hafendorf Rheinsberg Hotel und das Sunday Schwielowsee Resort-Hotel.

Nach Angaben von Sunday Hotels verfüge Michalowski über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Hotelbetrieb in Deutschland, Polen und dem Baltikum. Er habe eine zentrale Rolle bei der Integration der neu hinzugekommenen deutschen Häuser und bei der Einführung einheitlicher Betriebsstandards von Sunday Hotels im Portfolio gespielt.

Mohammad Dudeen übernimmt die Position des Cluster General Managers für Saarland & Offenburg und verantwortet zwei Hotels: das Sunday Hotel Saarbrücken Süd und das Offenburg City Hotel by Belvilla. Sunday Hotels verweist bei Dudeen auf mehr als 28 Jahre Erfahrung im Hotelbetrieb in Jordanien, Saudi-Arabien, Deutschland und im weiteren europäischen Markt.

In seiner neuen Rolle solle Dudeen die Servicekonsistenz stärken, die Gästezufriedenheit verbessern und die operative Leistung im Cluster vorantreiben. Als Schwerpunkt seiner Arbeit nennt Dudeen die Beständigkeit bei den alltäglichen Abläufen in den Hotels.

Cluster General Manager verantworten Betrieb und Leistung mehrerer Hotels

Sunday Hotels ordnet die beiden Personalien in sein Cluster-Betriebsmodell ein. Dabei führt jeder Cluster General Manager eine definierte Gruppe von Hotels innerhalb einer Region und trägt die Verantwortung für deren Leistung.

Die Rolle umfasst nach Unternehmensangaben das Tagesgeschäft und die Servicequalität, das Gästeerlebnis und die Bewertungsstandards sowie die kommerzielle Leistung und den Umsatz. Hinzu kommen die Führung und Entwicklung der Teams und die einheitliche Einführung gemeinsamer Betriebs- und Technologiesysteme.

Die Cluster General Manager fungieren zudem als leitende lokale Ansprechpartner für ihre Hotelteams und für die Eigentümerbeziehungen auf Objektebene. Sie berichten an die deutsche Unternehmensleitung.

24 zusätzliche Häuser stammen aus dem Revo-Portfolio

Hinter der jüngsten Expansion von Sunday Hotels in Deutschland steht die Aufnahme von 24 ehemaligen Hotels der insolventen Revo Hospitality Group. Sunday Hotels hatte am 22. Juli 2026 mitgeteilt, die Häuser in das eigene Portfolio aufgenommen zu haben. Nach damaligen Unternehmensangaben werden sie im Rahmen von Managementverträgen betrieben.

Die Übernahme sorgte auch wegen ihrer Auswirkungen auf die Beschäftigten für Aufmerksamkeit. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erklärte Anfang August, rund 500 bisherige Beschäftigte hätten Kündigungen von Revo erhalten. Prism plane zugleich, 24 Hotels der insolventen Revo-Gruppe zu übernehmen und unter der Marke Sunday weiterzuführen. Die Gewerkschaft forderte Revo und Prism auf, die Kündigungen zu stoppen und die Beschäftigten über die weiteren Planungen zu informieren.

Die aktuelle Mitteilung von Sunday Hotels zu den beiden Personalien enthält keine Angaben zu den Kündigungen. Das Unternehmen verweist darin auf die jüngste Expansion und erklärt, durch die Aufnahme von 24 Hotels und Resorts sei das deutsche Portfolio auf insgesamt 35 Hotels gewachsen.

Das erweiterte Portfolio umfasst nach Unternehmensangaben Geschäfts- und Freizeitdestinationen, darunter Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Leipzig, Nürnberg, Hannover, Bonn, Augsburg und Wiesbaden. Die Hotels werden den aktuellen Angaben zufolge lokal über die Belvilla Deutschland GmbH betrieben.

Sunday Hotels gab die Ernennung von Michalowski und Dudeen am 24. August 2026 bekannt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Zwei Küsten, viele Seen, sattes Grün und sanfte Hügel. Nicht zu heiß und nur manchmal nass. Schleswig-Holstein gefällt Urlaubern. Doch ein Selbstgänger ist das nicht, wie die Halbjahresbilanz zeigt.

Nach nur drei Monaten auf dem Geschäftsführerposten muss Jürgen Amann die Tourismusagentur Visit Berlin wieder verlassen. Berichten zufolge gab es zwischen dem Land und Amann zu unterschiedliche Vorstellungen, wie es mit Visit Berlin weitergehen soll.

Das Strandhotel Sylt in Westerland ist als erstes Haus der Marke auf der Nordseeinsel in das Portfolio von BWH Hotels Central Europe aufgenommen worden. Nun wird es in die BW Signature Collection by Best Western integriert.

Restaurants, Hotels und andere Betriebe im Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt spüren weiter Gegenwind. Besonders betroffen von der Zurückhaltung der Verbraucher ist die Gastronomie.

Anfang Juli bezeichnete der DEHOGA Bayern die höhere Pauschalsteuer für Minijobs noch als „moderate Anpassung“. Zwei Monate später spricht der Bundesverband von einem „völlig falschen Signal“. Ein Kommentar von Marc Schnerr über veränderte Rahmenbedingungen – und bemerkenswert unterschiedliche Tonlagen.

Marriott International baut seine Präsenz in Osteuropa und der Kaukasus-Region durch eine neue Vereinbarung mit regionalen Partnern gezielt aus. Insgesamt sind drei neue Hotel- und Wohnimmobilienprojekte in Aserbaidschan und Georgien vorgesehen.

Mercure führt weltweit die digitalen „Mercure Local Maps“ ein, um Gästen durch kuratierte Empfehlungen von Hotelteams authentische lokale Erlebnisse in über einhundert Destinationen zu bieten.

Die Radisson Hotel Group hat zum 1. August 2026 das Management des Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz übernommen. Das Hotel wurde bereits zuvor unter der Marke Park Inn by Radisson im Rahmen eines Franchisevertrags geführt.

Das Central in Sölden hat sein Zimmerangebot um die neu gestalteten Juniorsuiten Nederkogl erweitert. Die Einheiten verfügen über eine Größe von 50 Quadratmetern und sind konsequent auf den 3.163 Meter hohen Hausberg ausgerichtet.

Zwar kann ein Arbeitsverhältnis in den ersten sechs Monaten leichter beendet werden. Hat das Unternehmen einen Betriebsrat, muss der aber die Gründe kennen. Schlagwörter allein reichen dann nicht.