Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.
Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.
Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.
Überfüllte Oktoberfestzelte mag Eckart Witzigmann nicht wirklich. Damit man den „Irrsinn“ etwas eindämmen könne, sollte jedes Festzelt Eintritt verlangen, so der Jahrhundertkoch gegenüber der „Abendzeitung“ (AZ). Früher sei alles entspannter gewesen. Laut dem Medienbericht stößt der Vorschlag der Kochlegende bei den Wiesnwirten allerdings auf wenig Gegenliebe: „Die Wiesn ist für jedermann“, entgegnete zum Beispiel der Hippodrom-Wirt Sepp Krätz. Nach dem gewaltigen Medienecho ruderte eine Witzigmann-Sprecherin am Dienstagabend zurück. Das Ganze sei nur ein Scherz gewesen.
Die Münchner Großmetzgerei Vinzenzmurr hat unangenehme Post vom Amt bekommen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, habe das Kreisverwaltungsreferat 29 Bußgeldbescheide erlassen, die sich je nach Schwere der Verstöße zwischen 100 und 4.800 Euro bewegten. Ob Vinzenzmurr tatsächlich zahlen müsse, sei noch nicht sicher, da die Bescheide noch nicht rechtskräftig seien. Von den kontrollierten Lebensmitteln sei keine Gesundheitsgefahr ausgegangen. Auch seien keine Waren in den Umlauf gebracht worden, die für den Verzehr nicht geeignet gewesen wären, so der Medienbericht.
Die amerikanische Coffee-Shop-Kette Starbucks setzt weiter auf Expansion. Neben dem Ausschank in den Kaffeeläden soll dabei jetzt in Großbritannien auch der Verkauf über Automaten erfolgen. Die ersten „Starbucks On The Go“-Maschinen gehen in der nächsten Woche in den Supermärkten von Sainsbury's an den Start. Über ein Touchpad bedienbar, können die Automaten bis zu 200 verschiedene Getränke produzieren. Mit seiner Ankündigung reagiert Starbucks wohl auch auf den Kauf von Coffee Nation durch Costa vor 18 Monaten. Der Konkurrent unter den Kaffekochern betreibt auf der Insel 900 Automaten.
Dass Pizza nicht nur gut schmeckt, sondern auch sehr gefährlich sein kann, haben nun die Fahrer zweier Lieferdienste in Hamburg herausgefunden. Ein „Pizza Max“-Wagen kollidierte am Freitag mit dem Wagen eines „Call a Pizza“-Kollegen. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt, der Fahrer und ein Passagier des anderen Autos mussten ins Krankenhaus. Was aus den Pizzen wurde, konnte nicht festgestellt werden.
Für den Verein gegen betrügerisches Einschenken ist die Maß voll, allerdings nur was den Preis angeht. Die bayerischen Bieraktivisten fordern eine Höchstgrenze von 7,10 Euro für die Wiesnmaß. Der Preis müsse auch für alkoholfreie Getränke gelten. Um dem Vorhaben Nachdruck zu verleihen, will der Verein jetzt mit einer Unterschriftenaktion Druck ausüben. Sowohl die Stadt München als auch die Wiesnwirte winkten erwartungsgemäß ab. Wirtechef Roiderer bezeichnete den Vorstoß als reinen Populismus. „Warum fordern sie nicht gleich Freibier für alle auf dem Oktoberfest?“, fragt der Zeltbetreiber bissig zurück. Die Maß Bier kostet auf dem größten Volksfest der Welt das am 22. September startet zwischen 9,10 und 9,50 Euro.
Im österreichischen Millstatt haben es sich ein paar Diebe besonders einfach gemacht. Bisher unbekannte Täter versteckten sich im dortigen Gasthof und warteten ab, bis die Betreiber nach Hause gegangen waren. Der Tresorschlüssel war anschließend schnell gefunden, die 12.000 Euro im Tresor ebenfalls.
Die Jury hat entschieden, die Berliner und Brandenburger Meisterköche 2012 stehen fest. Berliner Meisterkoch ist Hendrik Otto aus dem Lorenz Adlon im Hotel Adlon Kempinski. Ebenfalls aus einem 5-Sterne-Hotel kommt der Brandenburger Meisterkoch: Matthias Rösch kocht in der „Villa am See“ des Sport & Spa Resort A-ROSA Scharmützelsee. Zum „Aufsteiger des Jahres 2012“ wurde Siegfried Danler aus dem Pauly Saal gekürt. Und die Ehrung „Gastronomischer Innovator 2012“ trägt nun Herbert Beltle, der unter anderem das Alte Zollhaus, das Aigner und das Weingrün in der Hauptstadt betreibt.
Wegen versuchten Totschlags müssen sich seit dieser Woche vier Männer aus Vechter vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, während eines Streits mit Türstehern einer Disco mit einem Beil zugeschlagen zu haben. Vor Gericht stritten die Beschuldigten jedoch alles ab. Ein Beil sei zwar im Spiel gewesen, doch geschlagen habe damit niemand.