Getränke-Charts - Kaffee bleibt Nummer eins – Matcha und Spritz legen zu

| Gastronomie Gastronomie

Kaffee, Bier und Wasser bleiben in Deutschland, Österreich und der Schweiz die meistbestellten Getränke. Gleichzeitig gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke an Bedeutung. Das geht aus den Getränke-Charts 2025 von orderbird hervor. Die Auswertung basiert nach Unternehmensangaben auf den Bestelldaten des Jahres 2025 und wurde am 10. Juni 2026 veröffentlicht.

Kaffee und Bier behaupten ihre Spitzenplätze im Getränkevergleich

Nach Angaben von orderbird entfielen in Deutschland 27 Prozent aller Getränkebestellungen auf Kaffee. Gegenüber 2023 entspreche dies einem Anstieg von vier Prozent. Bier folge mit 23 Prozent aller Bestellungen und lege gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent zu. Wasser erreiche einen Anteil von sechs Prozent. In Österreich sei Bier mit 28,4 Prozent das meistbestellte Getränk, während in der Schweiz Kaffee mit 52,7 Prozent aller Standardgetränke dominiere.

Matcha und Spritzvarianten gewinnen bei Gästen an Bedeutung

Im Kaffeesegment bleibe Espresso mit 56 Prozent aller Bestellungen führend. Gleichzeitig verzeichne Matcha Latte einen Anteil von 21 Prozent und sei mit einem durchschnittlichen Preis von 6,06 Euro das teuerste Heißgetränk der Auswertung. Auch im Teebereich tauche Matcha inzwischen mit 12 Prozent der Bestellungen auf. Ingwertee führe die Kategorie mit 32 Prozent an, gefolgt von Pfefferminztee mit 17 Prozent.

Bei Cocktails und Aperitifs bleibe Aperol Spritz in Deutschland mit 33 Prozent zwar die meistbestellte Variante, verliere jedoch gegenüber 2023 an Anteil. Gleichzeitig gewännen Liqueur Spritz mit 12 Prozent, Sarti Rosa Spritz mit sechs Prozent sowie Lillet Wild Berry mit fünf Prozent an Bedeutung. In Österreich und der Schweiz sei Aperol Spritz mit 60,6 Prozent beziehungsweise 47,8 Prozent weiterhin deutlich dominanter.

Gin Tonic führt Longdrinks und Premiumpreise steigen weiter

Bei den Longdrinks liege Gin Tonic mit 33 Prozent der Bestellungen an der Spitze und habe gegenüber 2023 um fünf Prozent zugelegt. Dahinter folgten Vodka Energy mit 16 Prozent und Whisky Cola mit 13 Prozent.

Nach Angaben von orderbird stiegen die Preise für klassische Getränke wie Bier und Wasser jeweils um vier Prozent. Größere Preissteigerungen verzeichneten Cappuccino mit 16 Prozent, Matcha Latte mit 15 Prozent sowie Schorle mit zehn Prozent.

Hamburg weist höchste Getränkepreise unter den Bundesländern auf

Regional zeigten sich deutliche Preisunterschiede. Hamburg, Hessen und Berlin lägen in mehreren Getränkekategorien an der Spitze. So koste ein Aperol Spritz in Hamburg durchschnittlich 8,19 Euro, ein Gin Tonic9,39 Euro. Das Saarland weise dagegen unter anderem beim Cappuccino mit 3,38 Euro und beim Chai Latte mit 4,00 Euro die niedrigsten Durchschnittspreise aus. Nach Angaben des Unternehmens betrage die Preisdifferenz bei Cocktails zwischen den Bundesländern mehr als 1,60 Euro.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.



Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.