Nach Schockmomenten auf der überfüllten Wiesn im vergangenen Jahr soll nun einiges anders werden auf dem Oktoberfest. Die Münchner Polizei und das Kreisverwaltungsreferat wollen an diesem Mittwoch (11.30 Uhr) über die Sicherheitsvorkehrungen auf der Wiesn informieren.
Etwa 600 Polizeibeamte sind rund um das Fest im Einsatz. Die Wiesnwache wird unterstützt von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, spezialisierten Taschendieb-Fahndern und internationalen Einsatzkräften. Für Notfälle, Bedrohungen oder sexuelle Übergriffe unterstützen viele Zelte die «SafeNow»-App, mit der per Klick das Sicherheitspersonal gerufen werden kann.
Besucherlenkung mit KI
Bereits bekannt ist auch, dass KI-gestützte Kameras künftig zu große Ansammlungen erkennen - und schnell Alarm schlagen sollen. «Man sieht ganz frühzeitig: Wo braut sich was zusammen», sagte Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) dazu vor einiger Zeit. «Damit es nicht mehr zu so punktuellen Überfüllungssituationen kommen kann wie im letzten Jahr.» Das Thema Sicherheit sei für das Oktoberfest das wichtigste.
Neue Koordinierungsstelle für mehr Sicherheit
Darum werden «Crowdmanagement und Besucherlenkung» verbessert, wie Scharpf ankündigte. Dafür gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Koordinierungsstelle, die vor allem die Kommunikation und den Informationsfluss zwischen Sicherheitsbehörden und Stadt verbessern soll. Dafür macht das Wiesn-Fundbüro Platz und zieht in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums.
Mehr Sicherheit durch mehr Blasmusik
Wie die Stadt bereits mitgeteilt hat, soll bei dem Ziel, die Wiesn sicherer zu machen, auch die Blasmusik eine Rolle spielen. Um den Besuch der Wiesn auch unter der Woche für internationale Gäste attraktiver zu machen, soll die Musik in den Zelten eine Stunde früher beginnen dürfen.














