Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.
Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.
In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.
München will ein wenig liberaler werden. Probeweise soll in diesem Sommer den Gastronomen erlaubt werden, ihre Gäste auf Terassen und Bürgersteigen bis Mitternacht zu bewirten. Doch der Plan ist heftig umstritten.
In der Freiburger Kleingartenanlage „Im Christ“ ist die Energiewende schon längst abgeschlossen – das Pächterehepaar der dortigen Gaststätte setzt voll auf erneuerbare Energien. Klar sei, so der Wirt, dass sie besonders bewusst mit der Energie umgehen müssten. Sie hätten überall Bewegungsmelder, um kein Licht unnötig brennen zu lassen. Zudem seien bestimmte Geräte tabu: Ein Konvektomat würde beispielsweise die gespeicherte Energie ruckzuck aufbrauchen.
Pelmenis sind in Russland ein echter Hit. Die mit Fleisch gefüllten Teigtaschen werden meist als Suppenbeilage oder als Hauptgericht gegessen. Wem das herkömmliche Rezept jedoch zu langweilig ist, sollte sich an das New Yorker Restaurant „Golden Gates“ wenden. Denn dort gibt es die teuersten Pelmenis der Welt. Eine Portion aus acht Teigtaschen kostet schlappe 2.400 Dollar. Bei der doppelten Portion gibt es sogar 400 Dollar Rabatt. Das Geheimnis des Preises sind die Zutaten: Neben Schwein, Kalb und Elch stehen auch die zerkleinerten Drüsen des Laternenfisches mit auf dem Rezept.
Ob im Londoner „Eat Ento“ oder im „Aphrodite“ des französischen Sternekochs David Faure – in der Gastronomie werden Insekten immer beliebter. Doch wer schon immer wissen wollte, wie Grillen und Würmer eigentlich schmecken, muss gar nicht so weit fahren: Ein Ausflug nach Dresden reicht da voll und ganz. In Mexiko würden Insekten schon lange eine nahrhafte Proteinergänzung bilden, so der Unternehmensleiter der Espitas-Gruppe Robert Laskowski. Sie wollten ihren Gästen damit authentisches Essen aus Südamerika auftischen.
Eine Gruppe renitenter Rentner bringt die Mitarbeiter in einer McDonald’s-Filiale in New York auf die Palme. Die Senioren kommen regelmäßig, bestellen einen Kaffee, teilen sich eine Pommes und bleiben sitzen und sitzen und sitzen – meist bis zum Abend. Mehrere Male hat die Filialleiterin die Herrschaften bereits von der Polizei entfernen lassen. „Das ist ein McDonald's, kein Seniorenzentrum", sagte sie der New York Times.
Seit dem 6. Januar haben die Opel-Kantinen einen neuen Caterer. Nun steht das Eschborner Unternehmen Eurest am Herd und versorgt die Angestellten des Autoherstellers. Und die scheinen ziemlich begeistert zu sein: Das Essen sei „eklatant besser“, so ein Mitarbeiter. Ein ganz großer Vorteil sei natürlich, dass das Essen nun wieder frisch gekocht werde. 15 Jahre lang hatte Dussmann das Catering-Ruder in der Hand und das Essen nach dem „Cook & Chill“-Verfahren lediglich aufgewärmt.
Da wurde Frank-Walter Steinmeier am Wochenende doch glatt für einen Zechpreller gehalten. Der Außenminister hatte im Anschluss an eine Syrien-Konferenz im Pariser „Café de l´Esplanade“ mit seiner Truppe einen Kaffee getrunken. Als Steinmeier dann als einer der ersten wieder gehen wollte, wurde er kurzerhand von der resoluten Bedienung gestoppt. Bezahlen musste er aber trotzdem nicht – das wurde von einem Delegationsmitglied übernommen.
In der gehobenen Gastronomie kommt das Wasser schon lange nicht mehr nur aus dem Hahn. Doch kaum einer treibt es derart auf die Spitze wie die „Ray´s and Stark“-Bar in Los Angeles: Das Restaurant, das 2011 vom „Esquire“-Magazin ausgezeichnet wurde, hat eine 45 Seiten lange Wasserkarte im Angebot. Ausgedacht hat sich das Ganze ein Deutscher. Martin Riese, Generalmanager der Bar, sei von der „Deutschen Mineralwasser Association“ als zertifizierter Wasserfachmann ausgezeichnet worden, so eine Mitteilung.