Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

Wegen des sogenannten „Shutdowns“ der US-amerikanischen Regierung haben viele Restaurants in Washington ihre Speisekarten angepasst. Während normale Staatsbedienstete, die derzeit kein Gehalt bekommen, vielerorts Vergünstigungen erhalten, müssen Kongressabgeordnete das Doppelte bezahlen.

Die Reizgas-Angriffe auf ein mexikanisches Restaurant in Erfurt sind noch immer nicht aufgeklärt. Mittlerweile steht laut Staatsanwaltschaft jedoch fest, dass bei den Attacken Pfefferspray verwendet worden ist. Ein Mann aus dem Umfeld des Restaurants gilt nach wie vor als verdächtig. Das Restaurant hatte vor den drei Anschlägen, bei denen es 27 Verletzte gegeben hatte, bereits zweimal Insolvenz angemeldet.

Gefängnisküchen und Sterneköche sind eine eher ungewöhnliche Kombination. Im Neuseeländischen Wellington war aber genau das zu beobachten. Starkoch Martin Bosley bildete sechs Häftlinge neun Monate lang aus, die als Abschluss der Ausbildung ein Vier-Gänge-Menü für 140 zahlende Gäste zauberten. Es sei das außergewöhnlichste gewesen, das er in 30 Jahren getan hätte, so der Koch. Und auch wenn Bosley zunächst Vorurteile hatte, beschäftigt er nun sogar einen ehemaligen Insassen.

Der wertvollste Konzern der Welt gibt klein bei: Vor zwei Jahren verwickelte Apple das Café Apfelkind in Bonn in einen bizarren Markenrechtsstreit. Apple missfiel das Logo des Cafés. Mit einem Vergleichsantrag sollte die Cafébesitzerin auch zum Schweigen verpflichtet werden. Doch nun zog Apple seinen Widerspruch beim Markenamt zurück. Das kinderfreundliche Café kann das Logo weiter führen, bedankt sich wohl für Aufmerksamkeit und hat unter Beweis gestellt, dass David Goliath immer noch besiegen kann.

Endspurt auf der Wiesn – und bisher sind fast alle zufrieden. Am Sonntag präsentierte Dieter Reiter noch eindrucksvolle Zahlen: 3,5 Millionen Besucher bisher, 3,5 Millionen getrunkene Maß Bier, 60 verspeiste Ochsen. Bei der Sicherheit von Frauen sieht es auf dem Volksfest allerdings gar nicht mehr so rosig aus. Laut einem Bericht der „Welt“ habe sich die Zahl der Sexualdelikte im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt! In zwei Fällen wird sogar wegen Vergewaltigung ermittelt.

Manche Diebe sind wirklich dümmer als die Polizei erlaubt. Ein 39-jähriger Mann klaute in einer Augsburger Kneipe der Bedienung den Geldbeutel. Doch offenbar hatte der findige Meisterdieb sein letztes Bier vergessen, das er nicht bezahlen konnte und daher anschreiben ließ. Und da er als Sicherheit seinen Ausweis hinterlegt hatte, muss die Polizei nun auch gar nicht lange suchen. Wäre es doch nur immer so einfach.

"Bitte das Essen nicht instagrammen!", so hatte es ein Berliner Gastronom neulich auf einen Zettel geschrieben und an die Wand gehängt. Das Blatt Papier wurde dann selbst zum Internethit. Doch die Frage bleibt: Dürfen Gäste Handyfotos vom Essen im Restaurant machen und dann online stellen oder nicht? Die Wirtschaftswoche versucht sich an einer juristischen Lösung.

Neben tausenden Hektolitern Bier werden auf der Wiesn auch jede Menge Tiere verdrückt. Ob Ochsen, Hühner oder Schweine – auf dem Grill landen sie fast alle. Doch in diesem Jahr gibt es eine Alternative: Zwei Wiesn-Wirte bieten erstmalig auch vegane Gerichte an. Wirtschaftsreferent Dieter Reiter sieht das neue Angebot noch sehr pragmatisch: Wenn die Leute veganes Essen auf der Wiesn haben wollten, dann sollten sie es bekommen. Der Markt werde schnell entscheiden, ob es das auch nächstes Jahr gebe.