Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat mit ihrer Marke Goop Kitchen ihr erstes Restaurant mit Sitzplätzen eröffnet. Der neue Standort befindet sich im kalifornischen Del Mar bei San Diego. Damit bricht das Unternehmen erstmals mit der bisherigen Ausrichtung als reiner Lieferbetrieb. 

The Flower Bar übernimmt ab September eine Fläche von LAP am Hamburger Schulterblatt und startet dort ein gemeinsames Store-Konzept mit Açaí, Blumen, Kaffee und Matcha. Bewährt es sich, sind ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar.

Am 7. September eröffnet im Palais Coburg in Wien das neue Restaurant Prunkräume. Das gastronomische Angebot in den historischen Salons des ersten Stocks reicht vom täglichen Brunch bis hin zum Dinner.

Bei der Vorsilbe „Mc“ versteht McDonald´s keinen Spaß. Ein österreichischer Hotelbetreiber hatte die Registrierung verschiedener Markennamen wie McTirol, McTyrol und McMountain beantragt. Geschützt werden sollten die Begriffe für die Bereiche Verpflegung und Beherbergung, für Bekleidungsstücke sowie für Unterhaltungszwecke. Nach einigem hin und her urteilte nun der Oberste Gerichtshof (OGH): Da die Kunden eine Verbindung zu McDonald´s herstellen würden, wurde die Registrierung in der Kategorie Verpflegung und Beherbergung wieder aufgehoben. In den beiden anderen Bereichen wurde der Protest von McDonald´s hingegen abgewiesen.

Mit „Pret A Diner“ hat Klaus-Peter Kofler Sterneküche weltweit neu inszeniert. Jetzt kommt „Pret A Diner“ zurück und widmet sich dem Thema Street Food. „Wir geben Produkten wie Hamburgern, Hot Dogs, Pizza oder Ceviche einen Twist und heben das Essen der Straße ein Stück nach oben“, sagt der Caterer. Kofler will eine Plattform für Street-Food-Verkäufer etablieren und ruft lokale Händler auf, sich zu bewerben.

Während moderne Cafés oft die wildesten Kreationen im Angebot haben, setzen die traditionellen Häuser eher auf ihr historisches Flair und eigenwillige Architektur. Der Spiegel hat die wohl schönsten Europas besucht und vorgestellt. In Budapest war es das „Café New York“, das in einem Prunkbau aus dem 19. Jahrhundert residiert. Das Florenzer „Caffé Rivoire“ überzeugte mit dem Blick auf Michelangelos David, das Pariser „Café de la Paix“ mit der Eleganz der Gründerzeit. Ein deutscher Vertreter schaffte es leider nicht in den Artikel.

In den US-amerikanischen McDonald´s-Filialen soll es künftig kein Hühnerfleisch mehr geben, das mit Antibiotika behandelt wurde. Das gilt zumindest dann, wenn die Medikamente auch bei Menschen Verwendung finden. Für Antibiotikatypen, die speziell für Hühner entwickelt wurden, gilt die Einschränkung daher nicht. In Deutschland ist in dieser Hinsicht jedoch nichts geplant.

In modernen Autos mit Multimedia-Display könnte in Zukunft auch Pizza bestellt und gleich bezahlt werden. Eine entsprechende Technologie wird derzeit von Visa und Pizza Hut entwickelt. Erste Tests sollen noch in diesem Frühjahr in den Vereinigten Staaten beginnen. Visa verlässt sich dabei auf die Vorhersage, dass im Jahr 2020 etwa 250 Millionen Autos über drahtlose Kommunikation verfügen werden.

Jahrelang hatten sich die Anwohner für den Erhalt des Hamburger Restaurants „Tre Castagne“ eingesetzt. Schließlich sei das Gebäude für den dörflich anmutenden Teil des Viertels typisch, so die Begründung. Gestern wurde das marode Haus dennoch unter Polizeischutz abgerissen. Ein Stück Heimat gehe verloren, beschrieb eine Passantin den traurigen Anblick.

Das Düsseldorfer Restaurant Platon hat einen anonymen Brief erhalten, in dem aufs Übelste mit der griechischen Regierung abgerechnet wird. Doch auch die Gastwirte, die seit 31 Jahren das Restaurant führen, wurden mit Nettigkeiten bedacht. Der Schreiber versprach, den Laden nicht mehr zu betreten und riet den Adressaten, sich auf den Weg zurück in ihr „korruptes, stinkendfaules und total unfähiges Drecksgriechenland“ zu machen. Nachdem der Wirt den Brief bei Facebook veröffentlichte, wurde er mit tausenden Solidaritätsbekundungen überschwemmt.

In der Sterne-Gastronomie sind nicht erscheinende Gäste besonders ärgerlich. Ihre Branche könne die Tische in der Regel nicht an Laufkundschaft vergeben, erklärte Zwei-Sterne-Koch Christoph Rüffer vom Restaurant Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten. Und das bedeute Umsatzeinbußen. Das Restaurant erhebt daher seit Januar bei der Reservierung eine Gebühr. Sollte der angemeldete Gast dann eintreffen, wird diese mit dem späteren Essen verrechnet.