Gastronomie

Gastronomie

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat mit ihrer Marke Goop Kitchen ihr erstes Restaurant mit Sitzplätzen eröffnet. Der neue Standort befindet sich im kalifornischen Del Mar bei San Diego. Damit bricht das Unternehmen erstmals mit der bisherigen Ausrichtung als reiner Lieferbetrieb. 

The Flower Bar übernimmt ab September eine Fläche von LAP am Hamburger Schulterblatt und startet dort ein gemeinsames Store-Konzept mit Açaí, Blumen, Kaffee und Matcha. Bewährt es sich, sind ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar.

Am 7. September eröffnet im Palais Coburg in Wien das neue Restaurant Prunkräume. Das gastronomische Angebot in den historischen Salons des ersten Stocks reicht vom täglichen Brunch bis hin zum Dinner.

Diese Woche startete der Burger King-Prozess am Landgericht München. Mehrere Franchisenehmer wollen eine Entschädigung für den Skandal um die Yi-Ko-Holding. Die Beteiligten können sich auf einiges gefasst machen. Richter Martin Scholz warnte bereits vor den „Schmutzkübeln“, die während des Prozess geöffnet würden. Sollten sich die Beteiligten nicht doch noch außergerichtlich einigen, fängt die Schlammschlacht Mitte Juli an.

Schaltet man heutzutage den Fernseher ein, wird garantiert irgendwo irgendetwas gekocht oder gebraten. Dabei sind die Kochshows keine neue Erfindung. Schon 1953 startete der NDR die Serie „Clemens Wilmenrod bittet zu Tisch“. Die kulinarischen Highlights waren damals noch der Toast Hawaii und das Arabische Reiterfleisch. Die Rheinische Post hat sich mit der Geschichte der Fernsehköche genauer befasst.

Nachdem das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen das Essener Oktoberfest im vergangenen Jahr für rechtswidrig erklärt hatte, sollte alles dafür getan werden, um die Veranstaltung in der Stadt zu halten. Doch das seien nur Lippenbekenntnisse gewesen, wie es Organisator Ted Terdisch nun formulierte. Der einzige Vorschlag der Stadt sei eine Senkung des Lärmpegels um zehn Dezibel gewesen. Das sei schlicht nicht machbar, so Terdisch. Nun wird ein neuer Standort gesucht.

Die maximale Arbeitszeit ist in Deutschland strikt geregelt. Doch gerade in der Gastronomie wird darüber gern hinweggesehen – 70-Stunden-Wochen seien dort eher die Regel als die Ausnahme, wie es der Spiegel schreibt. Auch der Vizepräsident des Verbands der Köche Deutschland (VKD) bestätigte, dass zehn bis zwölf Stunden die Norm seien. Besonders schwierig wird es bei geschlossenen Gesellschaften und Festen. Hier gebe es kaum legale Möglichkeiten, um dem Problem Herr zu werden, so Sandra Warden vom Dehoga Bundesverband.

Wie gestern bekannt wurde, ist der dänische Starkoch Martin Bentzen in der vergangenen Woche verstorben. Durch den Tod des 32-Jährigen, der 2009 als Koch im Kopenhagener „Noma“ anfing und nach weiteren Stationen im vergangenen Jahr nach Shanghai wechselte, bekommt die aktuelle Debatte um die Arbeitszeiten in der Gastronomie eine dramatische Brisanz. Ihr Bruder habe unter großem Druck gestanden, so seine Schwester Nina auf einer Facebook-Seite. Leider habe sein schönes Herz nicht mitgemacht. Er sei an Stress gestorben.

Der Wasen-Wirt Michael Wilhelmer expandiert nach München. Dort übernimmt der Schwabenwelt-Zelt-Betreiber das neue Armani-Restaurant in den Fünf Höfen. Bis zur Eröffnung im Juni investiert Armani etwa zwei Millionen Euro in die Gastro und den benachbarten Klamottenladen. Wilhelmer beteiligt sich mit 250 000 Euro.

Um das Rauchverbot zu umgehen, versuchte es der Essener Wirt Achim Kobsch mit sogenannten „Helmut-Partys“, die an den ketterauchenden Altkanzler Helmut Schmidt erinnern sollten. Das Essener Amtsgericht hielt davon jedoch wenig und lehnte am Freitag Kobschs Einspruch gegen zwei entsprechende Bußgeldbescheide ab. Der Wirt dürfe sich nicht auf das Grundrecht der Versammlungsfreiheit berufen, so das Urteil. Das Recht auf Leben und Gesundheit der Nichtraucher gehe vor.

Dieter Meier ist der Sänger der Schweizer Band Yellow und züchtet Bio-Rinder in Argentinien. Nach Zürich und Frankfurt eröffnet der Künstler jetzt in Berlin sein drittes Ojo de Agua-Restaurant. Die Leitung übernehmen Philipp Prinz von Preußen und sein Bruder Christian Prinz von Preußen, Ur-Ur-Enkel von Kaiser Wilhelm II.