Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.
In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.
Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.
Wer denkt, dass er zuviel getrunken habe, dabei aber gerade erst bestellten wollte, der sitzt vielleicht im Moskauer Twin Stars Restaurant. Das ungewöhnliche Konzept des Ladens: Es werden nur Kellner und Barkeeper eingestellt, die ihren Zwilling gleich mitbringen. Wie Eigentümer Alexei Khodorovsky erklärte, wollte er mit seiner eher ungewöhnlichen Personalpolitik einfach Aufmerksamkeit erreichen. Das hat er wohl geschafft.
Die Nordsee-Mitarbeiter sollen mehr Geld bekommen – so stellt sich das zumindest die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor. Die unterste Tarifgruppe müsse von 7,46 auf 8,50 Euro angehoben werden, wie die NGG am Montag mitteilte. Die Tarifverhandlungen beginnen am Freitag, Nordsee wollte sich vorher nicht zu den Forderungen äußern.
Wo kommen eigentlich die Burger her? Und wer denkt sich aus, was Millionen schmecken soll? In München betreibt Mc-Donald’s ein Testlabor. Und ein ehemaliger Sternerestaurant-Koch ist der Burger-Vordenker der Nation.
In den Kantinen der nordrhein-westfälischen Landesverwaltung wird es keinen Vegetariertag geben. So lautete zumindest die grüne Antwort des dortigen Landwirtschaftsministers Johannes Remmel auf eine CDU-Anfrage. Die Maßnahmen der Landesregierung zielten nicht auf ein Verbot des Fleischkonsums oder Regelungen, die den Fleischkonsum auf dem Verordnungswege reduzierten, machte Remmel deutlich.
Die großen Konzerne werden immer grüner. Kein Wunder, gehören Naturkost und Bioprodukte laut Marktforschungsinstitut nmi solutions zu den am schnellsten wachsenden Märkten. Die Unternehmen haben das natürlich auch schon längst begriffen und wollen mit immer neuen Siegeln Transparenz und Nachhaltigkeit suggerieren. Ein paar dieser Siegel hat nun die Wirtschaftswoche genauer unter die Lupe genommen.
Die Kaffeekette Starbucks hat offenbar die Schnauze voll vom Shutdown der US-Regierung. In den Filialen der Kette können Kunden jetzt eine Petition unterzeichnen, um so den Druck auf die Politik zu erhöhen. Er wolle eine Plattform bieten, um Wut und Frust über die verfeindeten Parteien in Washington artikulieren zu können, erklärte Starbucks-Chef Howard Schultz die Aktion.
Jeden Tag Fleisch zu essen sei nicht gesund und ökologisch nicht vertretbar, sagt Zwei-Sterne-Koch Nils Henkel. In der Welt am Sonntag spricht der Küchenchef über die moderne, gehobene Küche und Gemüsemenus auf Schloss Lerbach.
Die systematisierte Gastronomie ist seit Jahren in Deutschland auf dem Vormarsch. 30 Prozent des Branchenumsatzes werden mittlerweile von den Ketten erzielt. Experten halten 50 Prozent mittelfristig für realistisch. Neben den bekannten Burger-Schmieden etablieren sich inzwischen viele innovative Mittelständler. Die Welt beleuchtet den Markt.