Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.
Seit dem 1. September ist ein Cheeseburger der Kette Hans im Glück auf ausgewählten Kontinentalstrecken der Lufthansa verfügbar. Das Angebot richtet sich an Fluggäste in der Economy Class und muss vorbestellt werden.
Zu schwere Blumenkübel, unerlaubter Witterungsschutz und zahlreiche Bescheide: Frankfurter Gastronomen kritisieren die Regeln für ihre Außenflächen. Die Initiative Gastronomie Frankfurt fordert von der künftigen Stadtregierung klare Vorgaben und bessere Bedingungen für eine ganzjährige Außengastronomie.
Das Münchner Oktoberfest ist nicht nur bei den Bayern und Touristen beliebt, auch die internationale Welt der Geheimdienste lässt sich regelmäßig Bier und Hendl schmecken. Schon seit 2001 lädt der Bundesnachrichtendienst (BND) zur jährlichen Sause auf der Wiesn ein, so eine Erklärung des Kanzleramts. Abgesehen von 2011 wurden demnach jedes Jahr „zentral organisierte Großveranstaltungen ausländischer Nachrichtendienste“ durchgeführt. Die Bewirtungskosten von 40 bis 50 Euro pro Person wurden vom BND übernommen.
Im oberpfälzischen Cham musste nach einem Streit in einem Restaurant die Polizei alarmiert werden. Ein Ehepaar hatte sich über die Größe eines servierten Schnitzels aufgeregt. Da sie dann jedoch ohne dafür zu bezahlen das Lokal verließen, wurde die Polizei gerufen. Diese wurden von den Zechprellern jedoch massiv beleidigt. Als Dankeschön gab es eine Freifahrt auf die Polizeistation.
Nächsten Monat öffnet Italiens erstes Gefängnis-Restaurant. Betrieben wird der Laden im Mailänder Knast Bollate zwar von der sozialen Organisation ABC Catering, doch das Kochen und Kellnern übernehmen die Häftlinge. Die richtig schweren Jungs werden dennoch nicht am Herd stehen. Ausgewählt wurden lediglich Inhaftierte, die nur kleinere Delikte begangen haben. Ein ähnliches Projekt gibt es bereits in Wales. Im Restaurant „The Clink“ wird fast alles von Gefängnisinsassen hergestellt.
Erstmals seit mehr als 40 Jahren werden in den USA wohl mehr McDonald’s-Filialen geschlossen als neue eröffnet. Eine Sprecherin des weltgrößten Burgerbraters bestätigte den Rückgang, sprach aber nur von einem „minimalen“ Schrumpfen. Experten werten den Rückgang als weiteres Zeichen für die schwierige Situation, in der McDonald’s seit einigen Jahren auch auf dem Heimatmarkt USA steckt.
Für Meisterkoch Ferran Adrià (53) müsse sich am Konzept der Michelin-Sterne etwas ändern. Heute sei doch mancher Foodblog wichtiger, als ein paar Michelin-Sterne. Oder wenn er etwas auf Twitter loslasse – dann würden das sofort alle lesen, sagte der spanische Starkoch dem Süddeutsche Zeitung Magazin.
In der Neuköllner Kneipe Zatopek traten bislang häufig unbekannte Musiker und Straßenkünstler auf. Da wollte natürlich auch die Gema ein Stück vom Kuchen haben und forderte vom Wirt knapp 700 Euro für die vergangenen sieben Monate. Das Problem daran: Keiner der Künstler ist bei der Gema registriert. Der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte ist das jedoch egal. Sobald ein Unterhaltungskünstler Musik vortrage, müssten sie davon ausgehen, dass urheberrechtlich geschütztes Material gespielt werde, so die Begründung.
Die Nazis von heute essen nicht nur deutsche Würstchen und Schweinebraten, in der braunen Szene gibt es auch vegane Vertreter. Zwei von ihnen haben sogar eine eigene Kochshow, die bei Youtube mehr als 20.000 Klicks verzeichnet. Und da immer nur Gemüse bei den strammen Kameraden wahrscheinlich nicht so gut ankommen würde, gibt es geschmacklose Bemerkungen zum Holocaust oder „natürliche Selektion“ gleich mit dazu.
Keine Kinder, keine Hunde – das steht auf dem Schild, mit dem ein Biergarten-Betreiber in Düsseldorf sich mächtig Ärger, vor allem mit Müttern und dem Kinderschutzbund, eingehandelt hat. Der Biergarten „Sonnendeck“ hat einen Bereich mit weißem Sand und Liegestühlen zur „Ruhezone“ erklärt. Für diesen Schritt trügen die Eltern selbst die Verantwortung, sagt der Betreiber, die immer wieder nur zugesehen hätten, wie ihre Kleinen andere Gäste mit Sand bewarfen.