Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.
60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.
Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.
Da die Sicherheitsabstände zum Nachbarzelt zu gering waren, muss das Schützen-Zelt auf dem Oktoberfest neu gebaut werden. Den entsprechenden Antrag hat Wiesn-Wirt Edi Reinbold schon eingereicht. Um die Baukosten von rund einer Million Euro etwas abzumildern, soll der neue Bau offenbar mehr als 1.000 zusätzliche Plätze bekommen. Die endgültige Entscheidung fällt im Mai.
Tennisprofi Rafael Nadal plant offenbar den Aufbau einer internationalen Restaurantkette. Zusammen mit dem spanischen NBA-Star Pau Gasol und Schmusebarde Enrique Iglesias, investiert Nadal demnach in das Großprojekt eines spanischen Geschäftsmannes. Die geplanten „Talel“-Restaurants sollen weltweit spanische Spezialitäten servieren. Die erste Eröffnung soll im März in Madrid stattfinden, im Jahr darauf folgt dann Ibiza.
Wieder flüssig: Die Betreibergesellschaft der 89 nach wochenlanger Schließung wiedereröffneten Burger-King-Restaurants, hat ihren Insolvenzantrag zurückgezogen. Das Amtsgericht Stade teilte mit, dass einem entsprechenden Antrag der Burger King GmbH stattgegeben worden sei. Hinter dem Unternehmen steht der russische Investor Alexander Kolobov. Nach Angaben der Gesellschaft ist ein Finanzpaket von über 15 Millionen Euro geschnürt worden. Mal sehen, wann Günter Wallraff wieder vorbei kommt.
Diese Woche probierte es ein 31-Jähriger in Heidelberg mit einer eher ungewöhnlichen Bestellmethode: Er zog einen Revolver aus der Hose und verlangte Bier. Die hinzugerufene Polizei konnte den Betrunkenen kurze Zeit später festnehmen. Die Ermittlungen ergaben, dass es der Revolverheld schon in anderen Kneipen probiert hatte. In einer davon war ihm auch die Waffe abhandengekommen. Ein mutiger Angestellter hatte sie ihm abgenommen und ihn anschließend aus dem Lokal geworfen.
Alle zwei Jahre findet in Lyon das internationale Finale des Bocuse d'Or-Kochwettbewerbs statt. Mit Ørjan Johannessen gewinnt Norwegen Gold vor dem US-Team mit Philip Tessier und den Schweden mit Tommy Myllymäki. Deutschland landet mit dem Mannheimer Sternekoch Christian Krüger abgeschlagen auf Platz elf. Die Schweiz schafft es nur auf den sechzehnten Rang
Im Taunus gibt es das Café Merci mit mehreren Filialen. Das schmeckte dem Süßwaren-Riesen Storck und seinen Anwälten gar nicht. Der Bonbongigant zerrte die Betreiberin vor Gericht. Obwohl die Café-Besitzerin Prozesse gewann, ließ Storck nicht locker, wie die Frankfurter Neue Presse berichtet. Merci sollte weg. Da sich aber weitere Rechtsstreitigkeiten womöglich über Jahre hingezogen hätten, gab das Café klein bei. Jetzt kommen Kosten von über 250.000 Euro für die komplette Umbenennung auf die Café-Dame zu. Alles muss neu gemacht werde, vom Teller bis zum Internet. Danke heißt leider nicht immer Merci.
Vier Berliner Motorradrocker sitzen derzeit auf der Anklagebank. Der Chef der Gang hatte im März des letzten Jahres ein Lokal in Mitte pachten wollen, sich dann aber vom Besitzer „verarscht“ gefühlt, wie es einer der Angeklagten formulierte. Daraufhin räumten sie den Laden fast vollständig aus und richteten so einen Schaden von 70.000 Euro an. Selbst die Edelstahlküche nahmen sie mit und bauten sie in ihr Clubhaus in Weißensee ein. Am Donnerstag wird weiter verhandelt.
Kunstberater Helge Achenbach, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, hat mit seinen drei Monkey’s in Düsseldorf, nach eigenen Angaben, zehn Millionen Euro verloren. Jetzt tritt die Alex-Kette an und will zeigen, dass es auch anders geht. Alex, gehört zum britischen Unternehmen Mitchell & Butlers und will im April zwei der Betriebe unter den eigenen Marken neu eröffnen. Zwei Millionen Euro werden investiert. Was mit dem dritten Laden passiert ist noch offen.