Die Nasa veröffentlicht Details zur Verpflegung der Artemis-2-Crew und weist Spekulationen über ein schwebendes Glas Nuss-Nugat-Creme zurück. Rund 189 Speisen stehen den Astronauten während ihres Flugs zur Auswahl.
Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.
Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.
Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.
Das Restaurant Caruso gehörte in Halle zu den angesagtesten Adressen der Stadt. Selbst Thomas Gottschalk schwärmte schon von der Pasta des Hauses. Weil Wirt Antonio L. aber eine Million Euro Steuern hinterzogen haben soll, wurde er bereits zu vier Jahren Haft verknackt. Der BGH hob das Urteil dann zwar auf, zum neuen Prozess vorm Landgericht erschien der offenbar untergetauchte Angeklagte trotzdem nicht.
Seit September steht Jochen Halfmann an der Spitze von Vapiano. Im Interview versprach der neue Chef nun rasche Aufklärung im vermeintlichen Gammel-Skandal. Er habe eine Task Force gebildet, die jedem Verdachtsfall nachgehe und ihn abstelle, sofern er sich bestätige, so der Vorstandsvorsitzende. Mögliche finanzielle Auswirkungen seien absolut zweitrangig.
In Deutschland gibt es so viele Sterneköche, wie nie zuvor, und in der nächsten Woche kommen, mit der neuen Ausgabe des Guide Michelin, bestimmt noch einige dazu. Andererseits haben kaum zuvor so viele Sterneköche geschlossen oder auf ihre Sterne verzichtet, wie in diesem Jahr. Der nächste ist Marcel Schiefer aus Düsseldorf. Schiefer begründet die Schließung seines Restaurants mit der Arbeitsbelastung: „Dafür haben wir keine Familie gegründet“, sagt der junge Vater.
Zu Haftstrafen von über fünf Jahren sind gestern zwei ehemalige McDonald's-Mitarbeiter verurteilt worden. Das Düsseldorfer Landgericht sah es als erwiesen an, dass die beiden jungen Männer im August vergangenen Jahres ein Schnellrestaurant überfallen und dabei frühere Kollegen mit einer Waffe bedroht hatten. Erbeutet wurden 1500 Euro.
Die ehemalige Glücksrad-Buchstabenfee Maren Gilzer darf nicht mehr ins Berliner Promi-Lokal Borchardt. Weil ihr die Rechnung über 70 Euro für einen Teller „Party-Buletten“ zu hoch erschienen war, hatte sich die 55-Jährige offenbar mit einem der Kellner angelegt. Nachdem es vor dem Laden dann noch weiter ging, wurde ihr ein Hausverbot erteilt.
Weil er völlig betrunken auf einen Uber-Fahrer eingeprügelt hatte, verlor ein Manager von Taco Bell nun seinen Job. Angesichts seines Verhaltens sei klar, dass er nicht länger für sie arbeiten könne, so das Unternehmen. Das vom Fahrer aufgenommene Video des Vorfalls schauten sich mittlerweile mehr als 1,3 Millionen Menschen an – und kann nun auch beim manager magazin bestaunt werden.
Die Wahrheit über die besten Köche der Welt verspricht Starkoch Roland Trettl in seinem Buch über die Spitzengastronomie, das heute erscheint. Dabei nimmt der Südtiroler Sternekoch kein Blatt vor den Mund und zeigt, wie und was internationale Starköche denken, kochen und anrichten. Er sagt seine Meinung über Machenschaften, über Selbstmarketing, über Frauen in der Spitzengastronomie und die Arroganz vieler Sommeliers. Trotzdem sei das Buch keine persönliche Abrechnung, sondern eher eine kulinarische Streitschrift.
In Brüsseler Restaurants landet häufig der falsche Fisch auf den Tellern der Gäste. Die Meeresschutzorganisation Oceana hatte Anfang des Jahres 150 Restaurants und Kantinen überprüft und dabei 280 Fischproben genommen. Das Ergebnis war dramatisch: 31,8 Prozent der untersuchten Proben waren Mogelpackungen. Am schlimmsten sah es beim Roten Thun aus, der in 95 Prozent der Fälle durch günstigere Varianten ersetzt worden war. Die DNA-Tests würden zeigen, wie weit verbreitet der Fischbetrug in Brüsseler Restaurants und sogar in den offiziellen EU-Institutionen sei, so die Organisation.