Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.

Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.

Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.

Das europäische Gourmetfestival „Tribute to Claudia“ lockt derzeit jede Menge Spitzenköche an die portugiesische Algarve. Mit dabei ist auch Benjamin Biedlingmaier aus dem Bülow Palais Dresden. Zum gestrigen Eröffnungsabend steuerte der Sternekoch ein Fischgericht bei. Die Festivalreihe gibt es bereits seit 2007 und soll an die verstorbene Mutter der Initiatorin erinnern.

Gestern stellte der Restaurantführer „Gault Millau“ die aktuelle Ausgabe vor. Neben jeder Menge Lob für die heimische Gastronomie, hatten die Redakteure aber auch einiges zu meckern: So sei die Spitzenküche oft zu technikverliebt und mache zu viele Zugeständnisse an Wirkung und Marketing. „Koch des Jahres“ wurde Peter Maria Schnurr aus dem Leipziger „Falco“, der erst vor rund zehn Jahren nach Sachsen zog und seinen Gerichten gerne Namen wie „FKK“ oder „Peep Show“ gibt. Zum „Aufsteiger des Jahres“ wurde Paul Stradner aus dem „Brenners Park-Restaurant“ in Baden-Baden gekürt. Als „Entdeckung des Jahres“ gilt Joachim Busch aus dem Frankfurter „Gustav“.

Hinter einem Schnellrestaurant im US-Bundesstaat Mississippi hat sich die Erde aufgetan und 15 Autos verschluckt. Die plötzlich entstandene Grube ist etwa 180 Meter lang, 15 Meter breit und mehr als neun Meter tief. Wie das Riesenloch entstand, ist allerdings noch unklar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Das Berliner Startup Food Express hat Insolvenz angemeldet, weil ein Gesellschafter nicht mehr bereit gewesen sei, zusätzliches Kapital zur Verfügung zu stellen. Der Lieferdienst arbeitet nach eigenen Angaben in acht Städten mit über 600 Partnerrestaurants zusammen und beschäftigt 1300 Mitarbeiter. Das Geschäft soll weiter laufen und ein neuer Investor gefunden werden.

Wo es die besten Burger gibt, ist Thema nicht enden wollender Diskussionen. Ein junges Trio wollte es genau wissen und ist zu einem 40-tägigen Burger-Trip durch Deutschland aufgebrochen. 6000 Kilometer haben die Mittzwanziger zurückgelegt. Welche Burger-Schmiede jetzt die beste ist, bleibt weiter ungeklärt. Ein paar gute Burger-Tipps haben die Drei, die derzeit an einem Bildband zu dem Thema arbeiten, trotzdem parat.

Mit dem Guide Bib Gourmand Deutschland 2016 gibt der Guide Michelin erstmals eine eigene Ausgabe heraus, die sich auf Restaurants mit einer guten, häufig regional geprägten Küche, mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis konzentriert. 469 Restaurants sollen ein Maximum an Schlemmerei bis 37 Euro ermöglichen.

In den USA tobt eine skurrile Debatte um den neuen Weihnachtsbecher von Starbucks. In den letzten Jahren hatten die Kaffeekocher auf Rentiere, Schneemänner, Nussknacker und Christbaumkugeln gesetzt. In diesem Jahr hält man es schlicht in rot und erntet einen gewaltigen Shitstorm. Starbucks habe Weihnachten von seinen Bechern entfernt, weil sie Jesus hassen würden, behaupten Internetnutzer in Foren die millionenfach geklickt werden. Es tobt ein Krieg um Weihnachten.

Die Pizza- und Pastakette Vapiano hat es aber auch wirklich nicht leicht. Nachdem es in der vergangenen Woche vor allem um die Haltezeiten der Lebensmittel ging, legte nun ein Mitarbeiter einer Berliner Filiale ordentlich nach. Manche Kollegen stünden demnach ständig unter Drogen wie LSD oder Kokain. Und die Chefs würden das sogar hinnehmen, erklärte der Mann im Bild-Interview. Da Vapiano nur ganz knapp über dem Mindestlohn bezahle, bekäme man eben nur Leute, die es woanders nicht gepackt hätten.