Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

In Frankreich ist derzeit ein Parade-Beispiel für Behördenirrsinn zu bestaunen. Der Auslöser des Ganzen: Ein Restaurant soll 9.000 Euro Sozialabgaben nachzahlen, da die Gäste ihre benutzten Gläser selbst zur Theke gebracht hatten – und das sei nun mal Schwarzarbeit. Da sich das Betreiberpaar weigerte zu zahlen, mussten sie sogar kurzzeitig ins Gefängnis. Nachdem jedoch die Gäste ausgesagt und sie entlastet hatten, wurde zumindest die Anzeige wieder fallengelassen. Die 9.000 Euro sollen sie jedoch trotzdem bezahlen.

Dass sich Crystal Meth und Restaurantbesuche nicht sehr gut vertragen, stellte jetzt ein Amerikaner eindrucksvoll unter Beweis: Der 37-Jährige hatte sich in einem Restaurant zunächst entkleidet und angefangen zu masturbieren. Die hinzugerufenen Polizisten versuchten es mit einem Taser, doch der blieb erstaunlich wirkungslos. Ganze 15 Beamte waren dann nötig, um den aufgedrehten Mann ruhig zu stellen.

Ende November war ein Dieb in das Büro des Promikochs Alfons Schuhbeck eingestiegen und hatten einen Safe geklaut (

Im Oktober 2013 hatte die Betreibergesellschaft von 13 Burger-King-Restaurants in und um Berlin Insolvenz angemeldet (

Wie der Fernsehsender CNBC berichtet, hat McDonald's auf einer internen Webseite die Mitarbeiter in den USA darauf hingewiesen, dass Burger und Pommes „ungesund“ seien. Als die Einträge öffentlich gemacht wurden, erntete der Fast-Food-Riese Hohn und Spott. Inzwischen ist die Webseite vom Netz genommen worden.

Im Café „La Petite Syrah“ kann Unfreundlichkeit teuer werden. Gäste, die weder ein „bitte“ noch die Tageszeit herausbringen, zahlen die höchsten Preise. Wer die Höflichkeitsformeln jedoch beherrscht, bekommt Rabatt. Statt sieben Euro kostet der Kaffee dann nur noch 1,40 Euro.

Ein 47-jähriger Mann hat in einem Ingolstädter Restaurant mehrmals auf seine Ehefrau eingestochen. Das Opfer wurde schwer verletzt, schwebt aber glücklicherweise nicht mehr in Lebensgefahr. Wie es zu der Tat kam, sei laut Polizei noch unklar. Die Ehefrau war mit Kollegen auf einer Weihnachtsfeier, ihr Ehemann kam später hinzu. Ein 31-jähriger Kollege, der der niedergestochenen Frau hatte helfen wollen, wurde ebenfalls verletzt. Gäste und die anderen Mitarbeiter konnten den Täter anschließend überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Schlecht besuchte Restaurants mit hohen Umsätzen dürfte es eigentlich nicht geben. Doch warum gibt es sie dann trotzdem? Diese Frage beschäftigte auch einen Redakteur der Frankfurter Rundschau, der sogleich den Dezernatsleiter für organisierte Kriminalität des Berliner LKA interviewte. Die Rolle der Restaurants im kriminellen Umfeld sei so einfach wie effektiv, so der Beamte. Keiner könne sagen, wie viele Menschen pro Monat in einem bestimmten Lokal am Tisch saßen. Und was die Gäste nicht im Lokal ließen, komme aus einer anderen Quelle: illegale Müllentsorgung, Drogen- oder Waffenhandel.