Gastronomie

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Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

Herbert Seckler hat seine Sansibar inzwischen zur nationalen Marke gemacht. Jetzt bringt der geschäftstüchtige Strandwirt Ableger seines Dünenrestaurants sogar in Einkaufszentren. Im neuen Kö-Bogen im Kaufhaus Breuninger eröffnete in dieser Woche eine Dependance. Natürlich gibt es Sylter-Austern und Currywurst. Nur das Meeresrauschen muss man sich denken.

In Bad Lippspringe kam es am Montag zu einem tödlichen Unfall in einer Gaststätte. Ein 78-jähriger Mann wollte eigentlich nur kurz zur Toilette und ging eine eingeschossige Treppe hinab. Nach Erkenntnissen der Polizei stürzte der Mann dann jedoch ohne Fremdeinwirkung die Stufen hinab, wobei er sich schwerste Kopfverletzungen zuzog. Der hinzugerufene Notarzt konnte leider nur noch den Tod feststellen.

Die Reisesuchmaschine Skyscanner hat 1.000 Fluggäste befragt, welche Art von Essen sie sich am Airport und an Bord wünschen. Das Ergebnis: 49,2 Prozent der Befragten gaben an, am Flughafen auf Fast Food oder Snacks aus Selbstbedienungsrestaurants oder aus dem Supermarkt zurückzugreifen. Im Flieger sieht es anders aus: Hier wollen 63,7 Prozent Mahlzeiten wie Salat, Gemüse oder Suppen.

Nach der Ablehnung seines Businessplans durch die Stadt (

Seine Pizza per Smartphone oder Tablet zu ordern, ist zumindest in den Großstädten keine Neuigkeit mehr. Mehr als 500.000 Nutzer haben bereits die Apps von Pizza.de und Lieferheld heruntergeladen. Und das waren nur die Android-Versionen. Doch wie bei jedem Geschäft, sollte natürlich auch bei diesem einiges beachtet werden. Was etwa tun, wenn das bestellte Essen auch nach Stunden noch nicht da ist? Zumindest der Verband sieht´s pragmatisch: Einfach einen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werfen.

Die Sondierungsgespräche sind in vollem Gange, da darf der Dehoga natürlich nicht fehlen. In einem Interview pochte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges erneut auf die Einführung der reduzierten Mehrwertsteuer für die Gastronomie. Das sei lange überfällig, die anhaltende Kritik am Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie hingegen unverständlich. Hier werde es zum Sündenfall hochstilisiert, so Hartges. Dabei sei es in 24 EU-Ländern teilweise seit Jahrzehnten Standard.

Das ist mal ein Käse: In Halle wurde ein Gastwirt nun in zweiter Instanz verurteilt, weil er statt dem angepriesenen griechischen Feta-Käse Kuhmilchkäse bei seinen Gerichten verwendet haben soll. Das sieht der Wirt nun gar nicht ein und kündigte den Gang vor ein Bundesgericht an.

Premiere in Hamburg: Das erste jüdische Restaurant wird bald eröffnet. Sie würden etwas für Hamburg bisher Einzigartiges beginnen: einen Laden für koschere Lebensmittel, koschere Weine sowie eine Patisserie für Gebäck und hausgemachte Torten, so Michael Lohse, einer der Betreiber des „Deli King“. Eine eigene heiße Küche wird es aber nicht geben. Die warmen Speisen liefert die Küche der jüdischen Schule.