Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.
60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.
Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.
1985 wurde der erste Call a Pizza-Lieferdienst in München eröffnet – seitdem ist das Franchisesystem kräftig gewachsen. Und damit ist noch lange nicht Schluss. Wie das Unternehmen mitteilte, soll nun der 100. Standort an den Start gehen. Der neue Laden in Schönfließ bei Berlin wird dann von einem ehemaligen Auslieferungsfahrer betrieben, der sich über die Jahre im Unternehmen hochgearbeitet hat.
Wenn Restaurantbetreiber erfahren, was eigentlich alles in ihrer Küche passiert, dann ist die Überraschung oft groß. So auch in einer Filiale der US-Restaurantkette Chili´s. Der dortige Koch hatte ohne Shirt, dafür aber mit Schürze, am Herd posiert und die Bilder anschließend bei Facebook gepostet. Weder Bild noch die Beschreibung „Sexy Cooks of Chili´s“ kamen bei den Gästen gut an. Nach einer Beschwerde folgte die fristlose Kündigung.
Der Busche-Verlag hat die 41. Auflage des Schlemmer-Atlas veröffentlicht, in dem erneut mehr als 4.000 Restaurants bewertet werden. Besonders ausführlich werden die 25 Spitzenköche präsentiert. Dazu verleiht der Atlas die Auszeichnungen Aufsteiger-, Sommelier-, Neueröffnung-, ausländisches Restaurant-, Pâtissier-, Oberkellner-, Bar-, Weingut- und Gastronom des Jahres.
Der Kolumnist der Wirtschaftswoche sagt, dass sich Gäste mit Smartphone bei Gastronomen immer unbeliebter machen würden. Denn sie fotografierten die Gerichte, anstatt sie zu verspeisen und surften so lange im Netz, ohne zu bestellen, bis die Läden pleitegingen.
Das Essen für die Fußball-EM 2016 in Frankreich kommt aus Österreich. Der Caterer Do&Co hat die Ausschreibung gewonnen. Das Sport-Großevent soll rund 70 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz in die Kassen spülen.
90 Prozent der deutschen Restaurantgäste wünschen sich kleinere Portionen. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1.400 Personen, die das Reservierungsportal Bookatable durchgeführt hat. 48 Prozent sprachen sich zudem für weniger Sättigungsbeilagen aus. Das Restaurant sollte lieber einen Nachschlag gewähren, als den Teller schon in der Küche mit Pommes oder Gemüse zu überfrachten.
Das Schöne an einer großen Datenmenge ist, dass man mit den richtigen Ausgangsfragen allerhand erfahren kann. Das weiß natürlich auch Lieferheld und analysierte nun mit einem speziellen Algorithmus die Millionen von Bestellungen. Die Kriterien waren Kundenbewertung, Lieferzeit und Wiederbestellrate. Den Spitzenplatz des Lieferservice-Rankings schnappte sich das Hamburger Restaurant „Sen Asia“. Die beste Pizzeria ist das „Piccolino“ am Bodensee, der beste Lieferservice für Sushi ist die „Miyaki Sushi Lounge“ in Berlin.
Fahrradfahren liegt im Trend – da muss man sich nur die ganzen Hipster anschauen, die auf ihren Eingangrädern durch die Städte brausen. Und da die natürlich irgendwo essen müssen, eröffnen in letzter Zeit immer mehr Fahrrad-Cafés. Die Keimzelle dieser Entwicklung liegt in London. Das „Look Mum No Hands“, was übersetzt „Schau, Mama, ich fahre freihändig“ bedeutet, setzt seit vier Jahren auf eine Kombination aus Café und Fahrradwerkstatt. Der Spiegel hat sich vor Ort genauer umgesehen.