Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.
Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.
Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.
Vor dem Ingolstädter Landgericht wird derzeit ein ungewöhnlicher Prozess ausgefochten. In einer Gaststätte war bei einer Faschingsfeier ein Stuhl zusammengebrochen, ein Gast hatte sich dabei verletzt. Der Anwalt des Geschädigten forderte deshalb einen täglichen Rütteltest an den Stühlen. Dies sei jedoch praxisfremd, entgegnete die Richterin.
Man habe sich schon fast daran gewöhnt, dass den Urhebern quasi aller neuen kulinarischen Ideen – also den kreativen Spitzenköchen – so gut wie nie für ihre Inspirationen gedankt werde, schreibt der Kritiker Jürgen Dollase. Alle Welt mache mit ihren Ideen Geschäfte, nur sie selber hätten wenig davon. Selbst seriöse deutsche Zeitungen würden die Leistungen unterschlagen.
Die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks will in Europa 2.500 Flüchtlinge einstellen. Sie sollen in den nächsten fünf Jahren in acht Ländern ihren Job bei dem Unternehmen antreten. Das wären nach Firmendaten etwa acht Prozent der aktuellen europäischen Gesamtbelegschaft von mehr als 30.000 Mitarbeitern.
Die Maß Bier wird auf dem diesjährigen Münchner Oktoberfest in allen Zelten unter elf Euro kosten. Dies hat die Stadtverwaltung am Dienstag mitgeteilt. Der Bierpreis war jedoch schon Tage zuvor inoffiziell bekanntgeworden. Ordentlich angezogen haben die Wiesn-Wirte bei den alkoholfreien Getränken: Ein Liter Tafelwasser kostet in diesem Jahr im Schnitt 8,73 Euro.
Vor dem geplanten Börsenstart von Delivery Hero legte das Unternehmen gestern die Preisspanne auf 22 bis 25,50 Euro fest. So sollen 996 Millionen Euro zusammenkommen. Die erst vor sechs Jahren gegründete Firma wäre damit am oberen Ende der Spanne knapp 4,4 Milliarden Euro wert. Und das, obwohl sie noch immer Verluste schreibt.
Im vergangenen Jahr eröffnete Juan Amador sein Wiener Wirtshaus (hoga um acht berichtete). Nun soll der Laden jedoch umgebaut und in ein richtiges Restaurant verwandelt werden. Auch der Name und die Zweiteilung des Betriebs gehören bald der Vergangenheit an. Wien habe auf jeden Fall das Potenzial für drei Michelin-Sterne, erklärte Amador seine Motivation.
Wie jedes Jahr begnadete „Peter´s Clam Bar“ pünktlich zur „National Lobster Week“ einen stattlichen Hummer. Dieses Mal durfte sich ein Schalentier namens Louie über die Freiheit freuen, das laut Besitzer bereits 132 Jahre alt ist. Die Freisetzung wurde vergangene Woche standesgemäß zelebriert.
Genuss erweitert sich: Fleisch ist nicht mehr der Mittelpunkt eines Gerichtes, nach dem sich die Beilagen richten müssen. Pflanzen erlangen eine neue Hauptrolle auf dem Teller. Das stellt Autorin Hanni Rützler in ihrem „Food Report 2018“ fest und analysiert zum fünften Mal in Folge die wichtigsten Food-Trendphänomene.