Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Zu schwere Blumenkübel, unerlaubter Witterungsschutz und zahlreiche Bescheide: Frankfurter Gastronomen kritisieren die Regeln für ihre Außenflächen. Die Initiative Gastronomie Frankfurt fordert von der künftigen Stadtregierung klare Vorgaben und bessere Bedingungen für eine ganzjährige Außengastronomie.

Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hat nach einer Branchenuntersuchung Ermittlungen wegen des Verdachts des Marktmachtmissbrauchs bei Online-Lieferplattformen eingeleitet. Welche Plattform oder welche Plattformen Gegenstand der Ermittlungen sind, nennt die Behörde nicht.

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Der Saarbrücker Starkoch Klaus Erfort eröffnet gemeinsam mit Caterer Marco Christ ein Pop-Up-Restaurant. Am Saarbrücker Eurobahnhof soll im „coolsten Restaurant der Stadt“ Sterneküche zu vergleichsweise moderaten Preisen angeboten werden. Wer günstig schlemmen will, muss sich beeilen: In vier Monaten macht der Laden wieder dicht.

Nach der Wiesn ist vor der Wiesn. Sechs Monate vor dem nächsten Oktoberfest sind kaum noch Plätze zu haben – Abend- und Wochenendreservierungen können nicht einmal mehr angefragt werden. Damit zumindest die Münchner noch in die Zelte kommen, hat Wiesn-Chef Josef Schmid jetzt angeregt, dass die Festwirte über 10.000 Plätze nur an Einheimische vergeben sollen – ohne dass die auch Verzehrgutscheine kaufen müssen.

Auch islamische Beschneidungsfeiern können am Karfreitag verboten werden. Das bestätigte nun das Oberverwaltungsgericht Münster und wies damit die Beschwerde eines Gastwirts zurück. Dieser hatte argumentiert, dass ein Verbot in die Religionsfreiheit eingreife. Das sahen die Richter allerdings anders. Schließlich habe eine solche Feier auch unterhaltenden Charakter und sei deshalb am Karfreitag unzulässig.

Vier Berliner Einbrecher hatten es gestern Nacht auf ein italienisches Restaurant in Kreuzberg abgesehen. Über eine Baustelle waren sie in den Hinterhof gelangt und hatten eine Tür aufgebrochen. Das Dumme daran: Die Tür führte nicht ins Restaurant, sondern nur in einen Abstellraum. Da Sie bei ihrem Einbruch jedoch von Zivilpolizisten beobachtet wurden, klickten nach einer kurzen Verfolgungsjagd die Handschellen.

Die Pizzaboten im Süden Münchens haben Angst. Grund dafür ist eine Serie von Raubüberfällen, die bislang alle nach dem gleichen Schema abliefen: Eine Pizza wird an einen abgelegenen Ort bestellt, sobald der Fahrer ankommt, wird er mit gezogener Waffe bedroht und muss Geld und Wertsachen abgeben. Helfen sollen nun eine engere Kooperation mit der Polizei sowie häufigere Abrechnungen mit den Lieferboten.

Die Burger von Thomas Hirschbergers Kette Hans im Glück kommen bei den Gästen gut an. Im letzten Jahr war das Unternehmen beim prozentualen Wachstum das erfolgreichste der Branche. Mit einem Umsatzplus von stolzen 210 Prozent erwirtschafteten die Burger 43,5 Millionen Euro. Die Süddeutsche hat sich die Läden mit den Birkenstämmen genauer angeschaut.

Nach dem wallraffschen Hygieneskandal versucht es die Yi-Ko-Holding mit einem neuen Namen. Das Unternehmen nennt sich nun KRG Foodservice und will mit frischen 15 Millionen Euro von Alexander Kolobov wieder auf dem Burger-Markt mitmischen. Seit Wochen wird mit Burger King über die Zukunft der Filialen verhandelt. Die Gespräche seien bereits auf einem guten Weg, wie es bei den Betreibern heißt.

Nächsten Monat können japanische Burger King-Kunden wie ein Whopper duften. Das Unternehmen bringt am 1. April das „Flame-Grilled“-Parfum auf den Markt. Auch wenn es wie ein verfrühter April-Scherz klingt, ist es für die Burgerbrater nicht der erste Ausflug in die Welt der Düfte: Schon im Jahr 2008 hatte Burger King das „Flame by BK“ in US-amerikanischen Filialen verkauft.