Gastronomie

Gastronomie

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Nichts gegen die Kellnerinnen bei Hooters. Aber dass es auch noch spärlicher bekleidet geht, zeigen die Bardamen in vielen Cafés in Santiago in Chile. Der „Café con piernas“, der „Kaffee mit Beinen“, wird in knappen Röckchen oder mit noch weniger Klamotten serviert. Jetzt trinken die Chilenen auch Espresso.

Die nordkoreanische Restaurantkette „Pyongyang“ plant offenbar in Europa zu expandieren. Das Franchisesystem, das von der staatlichen Haedanghwa Gruppe betrieben wird, soll nach Ansicht von Experten auch in Schottland Fuß fassen. Die erste europäische Filiale in Amsterdam war allerdings nach nicht einmal einem Jahr geschlossen und unter einem anderen Namen wieder eröffnet worden.

Die sogenannte Paleo-Ernährung wird immer beliebter – das behaupten zumindest die Anhänger der steinzeitlichen Menüplanung. Die passende Diät verspreche unter anderem natürliche Heilung und Entgiftung, reinere Haut, weicheres Haar und einen gesteigerten Sexualtrieb. Ausprobieren lässt sich das Ganze im Berliner Restaurant „Sauvage“, nach eigener Aussage das erste Paleo-Restaurant der Welt.

Deutsche Pizza-Dienste im Grenzgebiet zur Schweiz müssen sich auf Umsatzeinbußen einstellen. Seit rund einem Jahr verlangen die Eidgenossen, dass die Fahrer ihre Lieferungen nach den Zollbedingungen anmelden und verzollen müssen (hoga um acht

Die Wiener Gourmetszene kann sich freuen: Mit Juan Amador denkt einer  der besten deutschen Köche darüber nach, in der österreichischen Hauptstadt ein Restaurant zu eröffnen. Der Drei-Sterne-Koch ist mit einer Österreicherin verheiratet und plant, laut „falstaff“ in einem „kulinarisch unbeleckten Bezirk ein industrielles Kreativambiente auszuheben“.

Nach Fünf Jahren steigt Berlins Großgastronom Jo Laggner (Lutter & Wegner, Augustiner, Fischerhütte) aus dem Mega-Restaurant Gendarmerie in Berlin Mitte aus. Die Belastung sei letztlich zu hoch gewesen, schreibt die Morgenpost. Jetzt ist regionale Hausmannskost angesagt: Statt Schnitzel soll es in der Gendarmerie zukünftig Senfei oder Leber geben.

Peter Hagen ist Küchenchef im „Ammolite“. Das Restaurant im Europapark Rust hat es innerhalb von nur zwei Jahren auf zwei Sterne im „Guide Michelin“ gebracht. Das Maskottchen des Parks, die Euromaus, hat allerdings keinen Zutritt zum Gourmettempel. Das sei eine seiner Bedingungen gewesen, so Hagen. Ganz anders sieht das bei den Kindern aus. Diese seien gern gesehene Gäste. Falls erforderlich, werde ihnen sogar Nudeln mit Soße serviert.

Auch Scientologen haben Hunger. Wie nun bekannt wurde, hatte die Sekte 180 Pizzen bei „Papa John´s“ geordert. Die Rechnung belief sich auf über 2.000 US-Dollar. Die zwei Lieferboten brauchten insgesamt vier Fahrten, um die Teigfladen auszuliefern – und bekamen keinen Penny Trinkgeld dafür. Erst nachdem die Öffentlichkeit Wind davon bekam, zeigte sich die Organisation „schockiert und verlegen“ und spendete dem Restaurant 300 Dollar.