Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Negroni in Florenz, Pisco Sour in Lima oder Daiquiri in Havanna: Manche Cocktails sind eng mit einer Stadt und ihrer Geschichte verbunden. Eine Reise zu fünf berühmten Drinks, ihren Ursprüngen und den Bars, die ihre Legenden bis heute pflegen.
Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.
Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.
Das Freiburger Disko-Verbot für Flüchtlinge schlägt hohe Wellen. Nun hat sich noch einmal „Die Welt“ mit dem Thema befasst, um etwas mehr Sachlichkeit in die aufgeheizte Situation zu bekommen. Zusammengefasst: Ja, ein Wirt hat natürlich immer noch das Hausrecht. Eine Benachteiligung aus ethnischen oder religiösen Gründen, wegen des Alters, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung bleibt trotzdem diskriminierend und damit verboten.
Auch bei den Eidgenossen gibt es bald panierte Hühnchen aus Pappeimern – Kentucky Fried Chicken ist auf der Suche nach geeigneten Standorten in der Schweiz. Die Pläne für den Markteintritt seien bereits fortgeschritten, kommentierte der deutsche Expansions-Chef der Kette. Ein bisschen Geduld brauchen die Schweizer trotzdem noch. Bis zur ersten Eröffnung könnte es noch ein bis zwei Jahre dauern.
Der Fastfood-Konzern McDonald's will bis Ende 2019 bis zu 500 Millionen Euro in die bestehenden Restaurants in Deutschland investieren. Unter dem Motto „Restaurant der Zukunft“ plant der Konzern in Zusammenarbeit mit seinen Franchise-Nehmern den Umbau der deutschen Betriebe. Derweil scheint die Neuausrichtung des Unternehmens international zu greifen. Die Amerikaner stürmen die Filialen, weil sie nun den ganzen Tag Eier, Würstchen und Muffins frühstücken können.
Nach zweijähriger Abstinenz kommt KP Kofler mit seiner Pop-up-Reihe „Pret A Diner“ nach Berlin zurück. Pünktlich zur Berlinale wird der Caterer 13 Tage lang in einem seit Jahren leer stehenden Haus an der Möckernstraße auftischen. Unterstützung erhält er dabei vom peruanisch inspirierten Restaurant „Pachamama“ aus London.
Viele Sternerestaurants bewegen sich am Rande ihrer Existenz. Was dabei am meisten ins Geld geht, seien die hohe Qualität der Produkte und die Kosten fürs Personal, erklärte Carmelo Greco, der seit fast 20 Jahren vom Michelin ausgezeichnet wird. Ohne millionenschwere Unterstützung ist ein dritter Stern da kaum zu schaffen. Wie es trotzdem gelingen kann, hat „Die Welt“ herausgefunden.
Mit dem aktuellen Trend der veganen Ernährung kann Tim Raue nichts anfangen. Der gebürtige Kreuzberger mit kolportierter Gangster-Vergangenheit bietet zwar jedem Gast auf Wunsch ein vegetarisches Menü, aber vegan gehe nicht, da habe er keinen Bock drauf, wie er nun erklärte. Bei der Kleidung der Gäste sieht er es hingegen weniger eng: Ob Krawatte oder nicht, das sei doch unerheblich.
Tim Mälzer hat auf seiner Facebook-Seite eine Mega-Diskussion angezettelt. Nachdem der Koch ein Bild seines mit einem Schweinskopf posierenden Bullerei-Küchenchefs postete, schlugen die Wellen hoch. „Tim, Du Bastard“ ist noch eine der freundlichen Beschimpfungen. Mälzer kontert mit "Respekt gegenüber dem Tier". Viele Nutzer springen ihm bei.
Viele Freiburger Clubs und Diskotheken lassen keine Flüchtlinge mehr rein. Dies sei kein einfacher Schritt gewesen, erklärte einer der Betreiber. Aber man sehe derzeit keinen anderen Weg. Neben Taschendiebstählen und einem Messerangriff sei es vermehrt zu sexuellen Belästigungen gekommen. Rechtlich sei das ein sehr schmaler Grat, kommentierte der Dehoga. Eine bessere Idee hatte aber auch der Verband nicht. Er sei ratlos, räumte der Freiburger Geschäftsführer ein. Sie bräuchten die Hilfe von Fachleuten.