Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.
In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.
Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.
Keine Überraschung: Wenn Kinder mit ins Restaurant gehen, ist ihre Wahl schnell getroffen: Pommes müssen auf den Teller! Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bookatable-Umfrage. Demnach antworteten 64 Prozent der teilnehmenden Eltern, dass ihre Kinder bei einem Restaurantbesuch mit der Familie bevorzugt Pommes Frites von der Kinderkarte bestellen. Außerdem ganz vorne in der Gunst der kleinen Gäste: Spaghetti mit 61 Prozent der Antworten. Auf dem dritten Platz folgt das Schnitzel.
Joey´s Pizza will weiter wachsen – für eine Franchisekette an sich nichts ungewöhnliches. In Berlin plant das Unternehmen jedoch gleich eine Verdoppelung der bestehenden Filialen und sucht nun nach neuen Franchisepartnern. Die Hauptstadt habe noch großes Potential für ihr Geschäft, so Geschäftsführer Karsten Freigang. Joey´s betreibt derzeit mehr als 200 Standorte, davon alleine 19 in Berlin.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) startet heute eine bundesweite Informationskampagne vor den Restaurants der Burger King GmbH. Seit im März 92 Burger-King-Filialen von neuen Investoren übernommen wurden, komme es in den Restaurants verstärkt zu Konflikten mit Mitarbeitern und Betriebsräten, so die Gewerkschaft. Mit der Aktion vor den Restaurants will die NGG für mehr Fairness gegenüber den Beschäftigten werben.
Das Sauerland ist ja nicht gerade als der Wilde Westen bekannt. Am Wochenende wollte ein junger Mann in einem Fastfood-Restaurant das jedoch ändern, nachdem er sich beim Verlassen der Filiale von einer Gästegruppe bedroht gefühlt hatte. Der Mann stürmte zu seinem Wagen, öffnete die Beifahrertür und kam mit einer Waffe zurück, die er auf dem Weg noch durchlud. Im Inneren des Lokals hielt er die Pistole in die Luft und wollte wissen, wer ihn gerade beleidigt habe. Anschließend flüchtete er in seinem Wagen. Nun sucht die Polizei weitere Zeugen.
Weinköniginnen von heute sind weit mehr als ein hübsches Aushängeschild. Das weiß auch Nadine Poss, die seit dem 13. September die 65. Titelträgerin ist. Das Amt habe sich stark gewandelt, so Poss. Sie seien heute Wein-Fachfrauen, das treffe es wirklich. Als wichtigstes Marketinginstrument der deutschen Winzer kann sich die Studentin schon auf ein paar Flugreisen einstellen. Ihre Vörgängerin flog unter anderem nach Zürich, Brügge, New York und Shanghai.
Weltweit konnte McDonald's im dritten Quartal seinen Umsatz um gut vier Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar steigern. Die vergleichbaren Erlöse fielen mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent allerdings recht mager aus. Dabei macht der weltgrößte Schnellrestaurant-Kette vor allen Dingen wachsende Konkurrenz von Burger King und Wendy's in Asien zu schaffen.
In der Kölner „Bar Barbara“ kam es am Wochenende zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. 33 Partygäste waren durch giftige Dämpfe verletzt worden und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Ursache sei wohl ein Notstromaggregat im Keller eines anderen Hauses gewesen, so ein Polizeisprecher. Bis auf einen konnten alle Gäste das Krankenhaus bereits wieder verlassen.
Seit Monaten schon werkelt Promikoch Tim Mälzer an seinem neuen Projekt dem „Off Club“. Sein zweites Restaurant an der Elbe ist aber vor allem eines: weit ab vom Schuss. Er gehe mit dieser Lage volles Risiko ein, so Mälzer. Er wisse aber, worauf er sich da einlasse. Nun fehlen dem bekannten Gastronom nur noch die passenden Mitarbeiter. Von unterkühlt bis charmant, von zuvorkommend bis rotzfrech sollen sie sein.