Gastronomie

Gastronomie

Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das für das soziale Leben vor Ort leidet darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

Zwei Deutsche hatten im Jahr 2006 die Idee, in den USA das aufzumachen, was der größte Fast-Food-Markt der Welt bislang nicht bot: eine Döner-Bude. Den Laden gibt es heute immer noch. Die Zeitung „Die Welt“ erzählt dazu eine Geschichte von vielen Erfolgen und Rückschlägen.

Arbeitgeber aufgepasst: Bevor man in der heutigen Zeit einen Angestellten feuert, sollte der Zugang zum unternehmenseigenen Twitter-Account gesperrt werden. Sonst ergeht es einem vielleicht wie dem „The Plough Pup“ im englischen Oxfordshire. Der frisch entlassene Küchenchef twitterte aus Sicht des Unternehmens, dass er leider gefeuert werden musste. Er habe unglücklicherweise ein paar Tage über Weihnachten frei haben wollen, da sei es besser, ihn eine Woche vorher rauszuschmeißen. Wer jedoch weiterhin Lust an teuren Delikatessen aus dem Supermarkt hätte, könnte trotzdem gerne vorbeikommen.

In Italien kommen manchmal auch Delfine auf die Teller. Wie ein Journalist des TV-Senders Rai Uno nun aufdeckte, bieten mehrere Restaurants Gerichte mit den unter Schutz stehenden Tieren an. Aufgrund der Recherchen ermitteln nun auch die Behörden. Die Marktpreise für das Fleisch würden zeigen, dass es eine „bedeutende Nachfrage“ gebe, so der Leiter der Polizeieinheit für bedrohte Arten. Für ein Kilo Delfinfleisch würden in Rom bis zu 900 Euro gezahlt.

In den USA beglückt seit Wochen ein mysteriöser Gönner Servicekräfte in Restaurants mit bis zu 10.000 Dollar Trinkgeld. Im Internet postet der bislang anonyme Gast, der mit „Tip for Jesus“ unterzeichnet, immer neue Quittungen und Fotos der strahlenden, zuweilen auch leicht verwirrten Beschenkten. Die Bilder des spendablen Restaurantbesuchers werden bei dem sozialen Netzwerk Instagram inzwischen von mehr als 60.000 Followern abonniert.

Michael Heinritzi ist erfolgreichster Lizenznehmer von McDonald’s in Europa. Am 19. Dezember eröffnet der Wahl-Kitzbühler an der Autobahnstation Kasern in Salzburg sein 43. Fast Food-Restaurant. Systemgastronomie scheint der Familie im Blut zu liegen: Heinritzis Tochter ist Master-Franchise-Nehmerin des Franchise-Systems L'Osteria für Österreich.

Dass Alkohol nicht der beste Ratgeber ist, musste nun eine 30-Jährige Amerikanerin auf die harte Tour lernen. Die Frau hatte auf dem Oktoberfest am 27. September einem Australier nach kurzem Gerangel ein etwa zwei Euro großes Stück Fleisch aus der Lippe gebissen – und bekam dafür nun ein Jahr und neun Monate auf Bewährung. Das sei eine äußerst brutale und rohe Vorgehensweise gewesen, so die Richterin. 15.000 Dollar Schmerzensgeld hatte die Täterin schon vor dem Prozess überwiesen. Der Zwischenfall war auf Video aufgenommen worden und hatte sich im Netz zu einem echten Hit entwickelt.

Der Alltag eines Kochs kann wirklich stressig sein. Wenn dann auch noch die Ehe scheitert, ist der Weg in die Verzweiflung nicht weit – der in den Wald allerdings auch nicht. Paul H., ehemaliger Chefkoch in einem Wiesbadener Ausflugslokal, entschied sich für den Ausstieg. Zwei Jahre lang lebte er in einer Hütte in den Wäldern, bis er durch einen Besuch der Polizei wieder ins Leben zurückgebracht wurde. Jetzt hat Paul H. sogar wieder einen Job als Koch: Tagsüber werde er in der Küche stehen, abends zurück in den Wald gehen. Vorerst, wie er sagt. Der Weg zurück kann lang und schwierig sein.

In New York oder London gehören die Food Trucks schon fast mit zum Straßenbild. In der deutschen Hauptstadt sind die zur Küche umgebauten Busse und Anhänger am Straßenrand jedoch verboten. Doch Berlin wäre nicht Berlin, wenn es nicht schon längst eine Alternative gäbe: Die Streetfood-Märkte. Ob nun der „Streetfood Thursday“ in Kreuzberg oder die beliebten „Bite Clubs“ – das Essen auf der Straße kommt an in der Hauptstadt.