Gastronomie

Gastronomie

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Negroni in Florenz, Pisco Sour in Lima oder Daiquiri in Havanna: Manche Cocktails sind eng mit einer Stadt und ihrer Geschichte verbunden. Eine Reise zu fünf berühmten Drinks, ihren Ursprüngen und den Bars, die ihre Legenden bis heute pflegen.

Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.

Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.

Exklusive Clubs für Mitglieder, wie das Soho House in Berlin, sind in den Großstädten der Welt keine Seltenheit mehr. Da will natürlich auch München mitmischen. In der bayerischen Landeshauptstadt eröffnet im neuen Jahr mit dem Hearthouse der erste sogenannte Member-Club. Die Mitgliedschaft kostet 900 Euro pro Jahr, bei der Business-Version sind es noch mal 300 Euro oben drauf.

Erfolge machen Spaß, doch die wahre Größe zeigt sich erst bei Niederlagen. Das wissen auch die Teilnehmer der Veranstaltung „FEC Tuesday“, die am 15. Dezember in Berlin über „Fehler, schlaflose Nächte & geplatzte Gastro-Träume“ sprechen werden. Mit dabei sind Christian Lohse, der nach knapp zehn Jahren mit seiner „Windmühle“ pleite ging, sowie Telse Bus und Michael Rosenfeld.

Die Fast-Food-Kette Chipotle mit ihren 1.700 Restaurants hat erneut mit einem Viren-Problem zu kämpfen. Dutzende Gäste des für Frische und lokale Lieferanten stehenden Unternehmens, holten sich dort wahrscheinlich Noro-Viren. Zwischen Oktober und Mitte November infizierten sich in elf Chipotle-Geschäften in neun Bundesstaaten mindestens 37 Menschen an E.coli-Bakterien. Die Lage ist ernst: Das typische Restaurant wird im Schnitt im laufenden Quartal zehn Prozent Umsatz verlieren, heißt es aus dem Unternehmen. Der Chef der Gruppe entschuldigte sich landesweit auf NBC.

Bei Vapiano werden die Daumenschrauben angelegt – der System-Italiener will die eigenen Kontrollen deutlich verschärfen. Diese würden künftig unangemeldet stattfinden und von externen Fachleuten begleitet, so Vorstandschef Jochen Halfmann. Die Verschärfung ist eine Reaktion auf Artikel der Welt am Sonntag, die Anfang November von umetikettierten Lebensmitteln berichtet hatte.

Drei-Sterne-Koch Juan Amador unternimmt einen zweiten Anlauf in Wien. Nachdem der Koch im Sommer ein Restaurantkonzept hatte platzen lassen, verkündet er nun neue Pläne: Ein Wirtshaus mit Feinkostladen soll es sein. Gemeinsam mit Partner Gebhart Schachermayer wird Amador die Räumlichkeiten der derzeitigen Winzerei von Fritz Wieninger pachten.

Tim Raue haut mal wieder einen raus. Wenn man wirklich etwas erreichen wolle, gehe es darum, sich absolut zu fokussieren, sagt er im Interview. In der Küche redeten zwar alle miteinander über das, was gekocht werde, aber ansonsten heiße es tatsächlich „Fresse halten und ackern“.

Wer nach dem Abitur noch keine Pläne hat, dafür aber gerne Pizza isst, sollte sich für ein Studium in England entscheiden. Dort haben sich Pizza Hut und die Manchester Metropolitan University für einen entsprechenden Studiengang zusammengetan. Grund für die Kooperation sind Pizza Huts Pläne, in den nächsten fünf Jahren rund 1.500 Ausbildungsplätze auf Studienniveau anzuheben. Das Unternehmen ist allerdings nicht die erste Fastfood-Kette, die eine solche Kooperation eingeht. Auch McDonald´s und KFC bieten ähnliche Programme an.

Wie im Schlaraffenland fühlte sich wahrscheinlich ein Prager Restaurantbesucher, der sich über Nacht in einem Gänse-Lokal einschließen ließ. Der 48-Jährige hatte sich zunächst auf der Toilette versteckt, bis sich das Personal in den Feierabend verabschiedete. „Dann fraß er sich durch alles, was es da gab“, so die Polizei. Nach seinem Menü aus sechs Gänsen, drei Enten, Schmalz, Leber und Gurkensalat gönnte er sich noch einige Flaschen Rotwein. Entdeckt wurde der Vielfraß erst am nächsten Morgen von einer Putzfrau.