Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.
Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.
Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.
Der britische Promikoch Jamie Oliver hat mal wieder ein Buch veröffentlicht. Das neue Werk des 40-Jährigen trägt den bescheidenen Titel „Superfood für jeden Tag“ und beschäftigt sich auch mit sonst eher wenig beachteten Zutaten wie der „sexy Dörrpflaume“. Praktische Tipps für die Küche, wie etwa das Einfetten einer Pfanne mit einem Küchentuch, dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Es gibt Fleisch: Die Restaurant-Kette Filetstück plant eine weitere Filiale in Berlin. Das Restaurant soll im Stadtteil Neukölln unweit des Landwehrkanals und Maybachufers entstehen. Das neue Lokal ist dann das dritte Restaurant der Kette.
Im Umfeld der Veröffentlichung des neuen Guide Michelin äußert sich der langjährige Drei-Sterne-Koch Juan Amador zur Wirtschaftlichkeit der Hochgenüsse und unterstreicht, was alle eigentlich wissen: „Es gibt Menschen, die behaupten, es sei möglich, ein solches Restaurant profitabel zu führen oder zumindest plus minus Null. Ich behaupte, das ist unmöglich. Ich kenne Restaurants, die machen im Jahr eine Million Euro Verlust.“
Seit 50 Jahren gibt es den „Guide Michelin“ in Deutschland. Gestern wurde die neue Ausgabe in Berlin vorgestellt. In der Hauptstadt durften sich gleich 20 Restaurants über 26 Sterne freuen. Ein Drei-Sterne-Restaurant fehlt Berlin allerdings immer noch. Durch die Schließung des Mannheimer „Amador“ gibt es in Deutschland noch zehn Restaurants mit der Bestnote. Nur Frankreich hat mehr Top-Adressen in der Gastronomie. Neu dabei ist das „The Table“ von Kevin Fehling in Hamburg. 26 Restaurants wurden zum ersten Mal mit einem Stern dekoriert. Darunter auffallend viele Schüler von Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt. Mit insgesamt 290 ausgezeichneten Häusern wurde zudem ein neuer Höchststand erreicht. Die kompletten Listen gibt es direkt beim Michelin.
Feral Günsav betreibt eine Kneipe in Berlin Moabit. Weil bei ihnen im Bezirk inzwischen alles weg komme, hatte Günsav mehrere Überwachungskameras installiert. Und eine davon lieferte die entscheidende Spur zum mutmaßlichen Entführer des vierjährigen Mohameds. Der Fahndungserfolg könnte aber auch für den Wirt ein Nachspiel haben. Mindestens ein Bürger zeigte ihn bereits wegen Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz an.
McDonald´s-Chef Steve Easterbrook musste diese Woche um die Gunst der Aktionäre buhlen – auf dem Heimatmarkt läuft es alles andere als rund. Die Probleme des Unternehmens in den USA seien höchst verstörend, kommentierte ein Analyst. Neue Initiativen wurden auf der Konferenz in New York jedoch nicht verkündet. Stattdessen setzt die Führung auf einen besseren Kundendienst und eine Steigerung der Effizienz. Neue Filialen soll es zudem nur noch an lukrativen Standorten geben – wie etwa an den deutschen Autobahnen.
Zwischen Ständen für Chicken Nuggets, iPhone-Schutzhüllen, gebratenem Tintenfisch, Hello-Kitty-Strumpfhosen verkauft ein junger Sachse auf dem Nachtmarkt taiwanischen Großstadt Kaohsiung Currywurst, Pommes Spezial und Kartoffelsalat. Das ist etwas skurril. Noch auffälliger: Seine größte Konkurrenz sind die sechs Schweinshaxenstände auf dem Markt, die von Einheimischen betrieben werden. Denn die deutsche Haxe steht in Taiwan auf einer Stufe mit Adidas und Mercedes.
Die „Osteria Francescana“ in Modena ist die Nummer zwei auf der Liste der 50 besten Restaurants der Welt. Küchenchef Massimo Bottura ist ein Intellektueller, der den Beruf des Kochs gewählt hat. Er gilt als radikaler Neuerer der italienischen Küche und äußert sich zum Thema Streetfood und zum Zentrum des guten Geschmacks.