Reserviert und dann einfach weg? Für Gastronomen sind unentschuldigte "No-Shows" mehr als nur eine Lappalie – sie bedeuten massive Umsatzeinbußen und weniger Trinkgeld für das Personal. Eine Umfrage zeigt, wie weit verbreitet das Problem ist und welche drastischen Maßnahmen Gastwirte jetzt ergreifen.
Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.
Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.
In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.
Den Frankfurter Promi-Caterer Klaus Peter Kofler zieht es nach London. Dort will er gemeinsam mit dem deutschen Szenekoch Oliver Lange im November das Restaurant „The Magazine“ in der Serpentine Sackler Gallery eröffnen. Der Laden zieht die High Society schon jetzt an: Pippa Middleton und Roman Abramowitsch wurden bereits gesichtet.
Der größte Pizza-Lieferant des Landes wird diesen Herbst 25 Jahre alt. Das Hamburger Franchise-Unternehmen zählt derzeit 207 Betriebe, 32 mehr als der stärkste Konkurrent Hallo Pizza. Mit einem Jahresumsatz von 120,2 Millionen Euro und 5.000 Mitarbeitern ist Joey´s aus der gastronomischen Welt nicht mehr wegzudenken. Doch die Pizzabäcker haben noch Großes vor: 30 bis 40 weitere Präsenzen seien laut Geschäftsführer Karsten Freigang in den kommenden fünf bis zehn Jahren denkbar.
Trinkgelder scheinen viele Leute vor echte Probleme zu stellen. Wie viel soll man geben? Und warum überhaupt? Dass es dabei um Anerkennung und Wertschätzung geht, und nicht um einen Automatismus, hat nun der Tagesspiegel in einem lesenswerten Artikel deutlich gemacht. Und damit es auch wirklich alle verstehen: Zwanzig Cent sind kein angemessenes Trinkgeld, wenn man sich zwei Stunden an einem Getränk festhält.
Kaum sind in Amerika die neuen Buger King-Fritten auf dem Markt, möchte auch Branchenprimus McDonald´s gesünder werden. In den 20 wichtigsten Märkten der Welt plant das Unternehmen daher kalorienarme und vitaminreiche Alternativen zu Burgern und Softdrinks anzubieten. So soll der Beilagensalat, den es hierzulande schon lange gibt, bald auch im Geburtsland der Kette zu haben sein. Die Kampagne wird schrittweise eingeführt und soll bis zum Jahr 2020 umgesetzt sein.
Die Slow-Food-Bewegung gewinnt auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Gut, sauber und fair soll das Essen sein. Zehn Jahre haben 400 ehrenamtliche Slow-Food-Tester das Land nach Gaststätten durchsucht, die diesen Kriterien entsprechen. Das Ergebnis ist nun erstmals in einem Restaurantführer erschienen.
Geahnt haben wir es schon lange – nun gibt es den wissenschaftlichen Beweis: Bier macht schön. Zumindest in der eigenen Wahrnehmung. Eine Untersuchung amerikanischer und französischer Wissenschaftler ergab, dass sich die Probanden nach dem Genuss von Bier sexuell attraktiver fanden. Laut der Forscher hat das aber nicht zwangsläufig etwas mit Alkohol zu tun. Berauschen könne man sich auch an bloßen Erwartungen und Vorstellungen. Das wirke genauso.
Das ganze Land redet über den Mindestlohn – bei McDonald´s wird dieser schon längst gezahlt. Zumindest im Durchschnitt, wie es Personalchef Wolfgang Goebel nun im Interview erklärte. In allen Restaurants von McDonald´s in Deutschland werde ein Tariflohn bezahlt. Das Einstiegsgehalt liege bei 7,71 Euro pro Stunde. Im Durchschnitt würden ihre Beschäftigten aber einen Stundenlohn von 10,34 Euro erreichen. Zudem gebe es weder Zeitarbeit noch Werkverträge.